Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

+7

Anfang des Abnehmens der Erzeugungsfähigkeit der Erde erwieſen, ſo ijt das Fortſchreiten und zuleßt das Ende derſelben unzweifelhaft und die Länge des Zwie- ſchenraums bis zu ihm iſt dem, der die Erde und ihre Bewohner liebt, gleich, wenn er nicht alles auf den Augenbli> ſeines eigenen Daſeins bezieht. Das Schick: ſal weißt dann der Erde in der Zukunft eine Stelle un- ter den vden ausgebranuten Vulkanen an, die nach'den Beobachtungen der Aſironomen den unendlichen Raum durchirren. Wer kann ſich aber ohne Grauſen denken, daß dieſe Millionen Leben vergehen, weil die Naturtchä- tigkeit verſchwand, die ſie ernährte! Oder wer will ſeinen Verſtand an ihre Stelle ſeen um alle dieſe verborgenen Kräfte von neuem zu erſchaffen oder zu beleben! Fürwahr einſol<er Gedanke ſollte nicht ausgeſprochen werden, ohne ihn nicht mit Belägen aus der Vergangenheit und Ge- genwart zu entſchuldigen oder zu erweiſen. Was berechtigt aber zu einer ſo kühn ausgeſprochenen Hypotheſe?=-- Wodurch iſt die Abnahme der Erzeugungsfähigkeit der Erde erwieſen? Wenn auf einigen Punkten vielleicht die Schatze des Mineralreichs erhoben ſind, während:an an= dern Orten unendlich mehr als unſer Bedürfniß verlangt unerhoben ruhen um künftigen Jahrtauſenden zu genüs gen=- kann man damit eine Abnahme der Lebens» thätigkeit organiſcher Erzeugung beweiſen?== Das heißt das Einmauern eines Feldſteins mit dem Wacds- thum eines Krautkopfs in Verbindung bringen! Beob= achten wir die Erzeugung im Pflanzenreiche, ſo finden wir bei dem Getraide ,- daß Deutſchland mehr Menſchen