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genden derſelben, wo die Höhen weiland mit Wald bee wachſen und die Ebenen mit Getraide und Städten und Dörfern beſäet waren, ſind jekt faſt eitel öde und kahle Weiden für Schaafe. Der Himmel regnet dort ſelten und wenig mehr, die Erde bringt nichts hervor als einige Gräſer, und der Menſch kanmkein erfreuliches Daſeyn haben, wo der Sonnenſtrahl und der Wind den Schukßloſen gleich gewaltſam anfallen. Sind die Berg- höhen einmal kahl und von Bäumea entblößt, ja ſind die Ebenen einmal tro&en und ohne Quellen und Bäche, ſo iſt die Hoffnung vergebliM, ſie wieder zu bewalden, denn auch der Regen und die nährenden Wolken mit ih- rem fruchtbaren Dunſte haben ſich meiſtens weggezogen, und alle Verſuche, Bäume anzupflanzen und fortzu? bringen, ſind in der Regel umſonſt. Dies gilt von al? len ſehr warmen und heißen Ländern faſt ohne Ausnahs me.- Die ganze Atmoſphäre ändert ſich mit den zerſtör- ten Wäldern und das Land wird dürr und haßlich, und ſtellt wirklich das Bild dar, als ware es auf ewig aus- gebaut und erſchöpft. Wer weiß, ob die große Wüſte Garah) jenſeits des Atlas und die Wüſten Arabiens und Meſopotamiens nicht einſt die Fülle von Hainen und Quel len und Bächen hatten, was alles verging, als man nach der Zerſtörung der Bäume dem Sonnenſtrahl eine zu zehrende Gewalt und dem Himmel eine zu große Trokz fenheit gab? Auch in gemäßigten und kalten Ländern ſind die einmal entlaubten Höhen und Berggipfel ſehr ſchwer und oft gar nicht wieder zu bewalden. Die ſchneidende Kälte und beſonders die unbarmherzigen


