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Zuwachs'bei den Fichten nad) dem Alter von 44 Jah» ren ungleich ſtärker iſt, als vor demſelben, iſt gewiß jedem Forſtmanne bekannt, und daß alſo dieſe Stämme in einem Alter von 88 Jahren mehr als nog einmal ſo viel Inhalt erlangen würden, als ſie gegenwärtig haben, erleidet keinen Zweifel.
Wir fordern nun jeden Forſtmann auf, uns eine gleiche Holzerzeugung in gewöhnlichen Fichtenwäldern nachzuweiſen!
So lange dieſes nicht geſchieht, und ſo lange nie- mand nachzuweiſen im Stande iſt, daß die vorſtehenden Angaben unrichtig ſind, oder daß die ungewöhnlich große Holzmaſſe von etwas anderm als von der weit? läuftigen Pflanzung herrühret, halten wir unſern Saß, daß man bei angemeſſenen freien Stande mehr Holz erzieht, als im vollen Schluſſe, für hinlänglich erwieſen.
Wer es bezweifelt, daß die hier oben verzeichne= ten Stämme bei dem geringen Alter die merkwurdige Größe haben, mag ſich vurch den Augenſchein überzeu= gen; wem aber ſolche Thatſachen keine Ueberzeugung von den Vortheilen des freien Standes auf die Holzvers mehrung geben, dem iſt überhaupt keine zu verſchaffen, der iſt zu bedauern; denn er gehört zu den Menſchen, die mit offnen Augen nichts ſehen, mit ausgeſtre>ten Händen nichts erfaſſen und mit dem Verſtande nichts Hegreifen können!


