Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1819)
Entstehung
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zug

beFen in die nate Landſchaft hin, und bewieſen, was ausführbar. ſey und wie es Effekt mache. Es gefiel, man bewunderte, freute ſich und weilte gern unter grüz nenden Schatten.

Aber ein Ganzes ſollte das werden, ein ſchönes, mannichfaltiges und doch natürliches Ganze!=- ohne läſtigen Aufwand, ohne Verſchwendung!

Omne tulit punctum, qui miscuit utile dulci!

Ein Anfang dazu ſollte gemacht werden, wie jetzt die öden kahlen Steppen in der Campagna di Roma und ſelbſt die Raine zwiſchen den Feldern auf Befehl der Regierung mit Baumwollenſtauden bepflanzt wer- den müſſen. Auch die Chinefen bauen ihre Theepflanze blos an den Rainet.

Welch ein AnbliF bei uns, auf vielen meilenweiten Stre>en Felder, Wege, Raine, Teiche und Bach= Ufer - ohne Baum zu finden! Dann no die düſtern Brach- felder! Aber ſelbſt auch die wallenden Saatfelder, was ſind ſie ohne Laubgewölbe? Wie ermüden ſie=- wie ſtimmen ſie das Gemüth zur Monotonie, wenn nichts den flachen AnbliF bricht, das Auge auf keinem feſſeln- den Punkte ruhen und ſic) auch des ſchönen freuen kann?

Dagegen ein wahrer Oekonomie- Garten' wie Hoſchtit=- ſo nüßlich und doch ſo ſchön! Oder mei- kenweite liebliche Fluren, wie das reizende Kuhländchen in Mähren!

Wie aber die todte, gelbe oder braune Steppe in eine lebendige, durch friſches Grün erſt gehobene