Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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Es würde mir leicht ſehn, das vorſtehende Verzeich? niß von ſolchen' Bäumen zu vermehren, die durch den freien. Stand! entweder in kurzer Zeit eine Stärke, wie ſie. in den geſchloſſenen Waldungen viel ſpäter vorkommt=- oder in längerer Zeit eine außeror- ventliche Stärke erreicht haben; hoffentli< ſind aber ſchon die hier mitgetheilten. Erfahrungen zureichend, um

"ven mir gemachten Vorwurf abzulehnen, daß meitt

2tex Saß zu wenig begründet wäre.

Es giebt übrigens in unſern Waldungen unzähliz ge Beſtände, in welchen die Bäume bei vollkomme- nem Schluſſe einerlei Alter haben 3 unter dieſen Beſtän- den ſind auch viele, von einem ſo hohen Alter, daß die Bäume zu wachſen aufhören und als vollkommen reif zu betrachten ſind. Aber man zeige doch unter ſolchen in vollfommenem Schluſſe erzogenen Bäumen auch nur einen einzigen von.der Rieſengröße, wie man. ſie noch häufig da findet, wo ſie in den Urwäl- dern und ſelbſt auch bei- der frühern Plänterwirthſchaft ohne dichten Schluß erwuchſen. Hierdurch: ſoll keines- weges der gewöhnlichen Plänterwirthſchaft. das Wort geredet werden; mit ihr ſind. zu viele Nactheile ver- bunden, die ihr Gutes weit überwiegen, wenn nicht die Nachtheile zugleich entfernt gehalten werden können. Unverkennbar iſt es aber, daß bei der Plaänterwirth- ſchaft viel größere und kräftigere Bäume erzogen wer? ven, als bei der gewöhnlichen Forſtwirthſchaft, weil dort viele einzelne Stämme ſich frei entwieln können,