Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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89 Da mir der Vorwurf gemacht worden iſt, ich hät:

te den Satz: bei weitläufiger Pflänzung oder bei lictem Standekönne man mehr Holz erziehen, als bei ganz dichtem Schluſſe, nur auf zwei Erfahrungen gegründet; ſo theile ich aus der Menge, die mir zu Gebote ſtehen, 4gwch. eini-

ge mit.

1.

Man hatte einſt einen Theil des Zillbacher Wal- des ausgerodet und daraus ein Kammergut gebildet. Die Ae>er hatten ſich aber an jenen ſaudigen Ber- gen nach einer Reihe von Jahren ſo ausgetragen, daß Fein Pachter mehr beſtehen konnte, und es wurden da- her die entfernteren Ae>Xer wieder zur Holzzucht beſtimmt, die näher gelegenen aber im Jahre 1784 gegen einen jährlichen Erbpacht von 58 gl. pro Aker an die Zillba2 <her Einwohner überlaſſen. Unter den nahegelegenen, zur Bererbung beſtimmten Theilen fand ſich eine ge- gen 20 weimariſche Aker große Fläche Land am ſo- genannten kahlen Berge, die ungeachtet ihrer Nähe keiz new Abnehmer fand, weil der Boden zu ſchlecht war. In dex Erwartung, daß ſich noch ein Abnehmer fin2 den würde; und weil man mit den Holzſaaten noch an den beſſern Theilen vollauf zu thun hatte, blieb dieſes Land wüſte liegen, wobei zufällig auf demſel- ben hier und da junge Pflänzchen von Kiefern und Birken erſchienen, zwiſchen welchen aber der Boden