Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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87 Dieſe Fläche nun ließ der Herr Beſitzer im Jahre 1309 und in den nächſtfolgenden Jahren mit 20 Schock Kirſchbäumen in der Entfernuug von 1 Ruthe bepflan- zen. und mit den zur Entwäſſerung erforderlichen Grä- ben durchſtechen, wodurch denn dieſer bisher wüſte Plan in eine ſchöne Anlage. verwandelt wurde, und die Hofſ- nung, künftig auf demſelben einen reichlichen Crtrag au Kirſchen zu erlangen, allerdings begründet erſchien» Allein dieſer blieb bei der ſorgfältigſten Pflanzung und Pſlege der Bäume dennoch aus. Die jungen Bäume ſtanden mit halbverblichenem Laube armſeelig. da, küm- merten mehrere Jahre und ſchienen abzuſterben. Bis eudlich im Jahre 1815 die daſelbſt beſrehende Verwal? tung auf den Gedanken fiel, die Alicen zwiſchen den Bqaumen urbar zu machen. In Folge deſſen ward nun- mehr der ganz verwilderte Boden aufgeha>t, ſodann gedüngt mit den A&erwerkzeugen bei ſorgfältiger Scho- nung der Baumwurzeln bearbeitet und mit dem unter- gebrachten Dünger den Winter hindurc liegen gelaſſen, im folgenden. Jahre aber der Anfang mit dem Erdäpfel? bau gemacht; nach Cinbringung der Erdäpfel wurde die urbare Fläche mit Winterweizen, auch etwas mit Sommerkorn beſtellt, und endlich im dritten Jahre dar- auf mit Hafer und Klee beſäet, welcher leßztere, ſo lange er ergiebig iſt, benußt und hernach) die Behand- lungsweiſe von neuem angefangen wird, Der Erfolg war, daß auf dieſer weder durch Lage noch durch Boden begünſtigten Fläche Land nicht nur alle Feldfrüchte herrlich und mindeſtens eben ſo gut ge