Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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nen Diſtricte als reiner Ueberſchuß." Cs. iſt in'der That eine große Zumuthung, einem Privatforſt- Eiz " genthümer, für das allgemeine Intereſſe, eine ſo gro- ße Aufopferung auflegen zu wollen, Cben ſo. dempe- cuniären Intereſſe entgegen iſt der ſofortige Anbau. der Abtriebe mit Holz. Die haubaren Beſtande, in der Regel nicht zu geſchloſſen,geben dem Cigenthümer, als Weideländer, die beſte Nutzung, welche um ſo mehr in Betrachtung kommt, je mehr der Boden zum Graswuchs geeignet iſt, und je mehr der Cigenthümer ſich auf Schaäfereien gelegt hat. Beim Aubaun mit Holz ver- liert der Eigenthümer dieſe Nußung nicht nur während der Schonzeit ,. ſoudern bei gutgeraäthenen Anlagen we- nigſtens ſo lange, bis entweder die große Menge-der in einander gewachſenen Pflanzen ſich durch Unterdrückung oder durch Durchforſtung licht genug geſtellt haben, oft auf Immer. Die Durchforſtung, welche dieſe Aufz opferung zunächſt vergüten-ſoll, tritt. ſo ſpat ein, daß wenige Eigenthümer ſte zu erleben hoffen dürfen. Der Holzanbau-erfordert alſo, ſelbſt wenn er durch natürliz <e Verjüngung ohne Koſten zu erreichen iſt, Aufopfe- rungen, die ſich bei Räumden und. Blößen um die Kulturkoſten nothwendig noch vermehren müſſen. Die rationelle nachhaltige Forſtwirthſchaft iſt daher in jeder Beziehung ganz außer dem pecuniaren Intereſſe des Waldbeſißers, wenn man uicht etwan die Möglich- Feit einer Vornutzung. beſtreiten oder die Möglichkeit des bedeutend ſteigenden Holzpreiſes- ſehr hoch in Anſchlag bringen will, Daß Vebernußungen oder Walddevaſtia-