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Entwickelung meiner Lehre geleitet hat- I< urtheilte nämlich ſo.
Bei unſerer gewöhnlichen Waldwirthſchaft erzieht man anfangs viel mehr Pflanzen, als im höhern Alz ter beſtehen können. Das'Pfund Kiefernſaamen zB hat gegen 100000 Körner; bringt man nun 35 Pfd« auf einen ſächſiſchen A&>er und rechnet, daß uur ZF davon aufgehet? ſo erſcheinen doc) auf dem Aer 375000 Pflanzen, während zur Zeit der Haubarkeit nur wenige hundert Stämme übrig ſind, hunderttau? ſende alſo verkümmern mußten. Die Natur ſtreut aber den Holzſaamen in den Waldungen noch veichlia cher aus, und es feimen Tauſende von"Pflanzen auf einem Raume, den zuletzt ein einziger Baum nöthig hat. Dieſer Ueberflaß von Pflanzen iſt nun nicht etwa blos unnüß, ſondern ſehr ſchädlich, weil eine Holzpflanze die andere im Wachsthume hindert.
Aber auch davon abgeſehen, ſo geht man doch auf jeden Fall höchſt unökonomiſch mit dem Boden um-/ wenn man ſo viele Pflanzen, die nicht nußbar werden können, auf einem Raume wachſen läßt, wo man ets was. Nüßliches erziehen könnte.
Wenn der Gärtner, ſchvn bei ſeinen einjährigen Pflanzen, zwiſchen den ſpäterreifenden Gewächſen, in der Zeit, wo dieſe noch klein ſind, mit Vortheil frü2 herreifende erzieht; warum. ſoll es der Forſtwirth nicht mit weit mehr Vortheil thun, im Walde, wo die junz gen Pflanzen viels Jahre lang ſo wenig Raum== der alte Baum aber ſo vielen bedarf.


