Teil eines Werkes 
[Erster Theil] (1820)
Entstehung
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Boden, welcher den Kennzeichen dieſer Claſſe vollkommen entſpricht, gut behandelt und gedüngt wird, ſo gehört er zu den dankbarſkn Arten des Bodens. Auch gehört hie- hex ſolcher Boden, deſſen Grundmiſchung- oft ganz wie Cl. III, der aber aus Mangel an Humus, ſeichter A>erkrume und anderer Fehler wegen in dieſe Claſſe geſezt werden muß, und in Claſſe VI. 2. übergeht. Vid. oben Cl. III. sub 1, Der Ertrag au Futtergewächſen iſt auf dieſem Boden ohngefähr folgendermaaßen anzunehmen: grüner Klee 160 180 Cntr. Abſchneidefutter 140 150-

Erdäpfel 100 120- und dar. bei gehdr. Düngung, Kohlrüben 550 Á00- Kraut, etwa 500-

Claſſe VI.

Schlechter Thon- und Lehmboden und lehmiger Sand- boden. 5 Bodenarten.

a) Phyſiſche Beſchaffenheit.

1) Thon- und Lehmboden in ſehr geringer Düngung(mit ſchr wenig Humus 1 2 pr. Ct.)

2) Thon- und Lehmboden(oft ſehr kieſig, ſteinig und eiſen- haltig) mit undurchlaſſenden Untergrund, nafſer Lage, ſau- ren, auch vertorften und verkohlten Humus,(Moder.)

Bei beiden die Grundmiſchung oft wie Claſſe IV. oder

IT., aber Mangel an Humus oder ſaure Beſchaffenheit deſ-

ſelben und Fehler der Lage.

5) Lehmiger Sandboden in geringer Düngung(mit wenig Humus 1= 15 pr. Ct, und bis 80 pr. Ct. Sand.)

Unterſcheidet fich oft nur dur<h Mangel an Humus

oder Dungkraft von Cl, V.

; b)