Teil eines Werkes 
2 (1822) Das Verfahren bei Fertigung der Ertrags-Anschläge über Landgüter nebst dazu gehörigen technischen Nutzungen durch Beispiele erläutert
Entstehung
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Nubungs-Anſchlag úber die Mähl- Oel- und Schneide-Múhle zu P...

Vorerinnerungen.

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Die Mühle liegt vor dem Dorfe P... an der W..., eíne Viertelſtunde von dem Städtchen N. und ohngefähr 17 Stunde von dem Getreidemarkt G...

Art derſelben und Zahl der Gänge 2.

Sie beſteht aus 6 unterſchlächtigen Mahlgängen mit Pan- ſterzeug, einer Schneidemúühle mit einer einfachen Säge, und einer Oelmúhle mit 8 Paar Stampfen. Jede der leßtern 2 wird voneinem Staberrade getrieben, und es können ſämmt- liche Werke zugleich im Gange ſeyn.

Sug Y Lge GC 6 u Le:

Die zur Mühle gehörigén Landgebäude ſind sub D. ver- zeichnet und befinden ſich größtentheils in gutem Stande. Sie ge- währen hinreichenden Plas zur Wohnung und zum Gewerbsbe- triebe des Múllers, nur fehlt es gänzlich an Kellern.

Zugehörige Grundſtü>e.

Die zur Mühle gehörigen Grundſtücke, welche sub E. aufgeführt ſind, beſtehen aus ohngefähr 1x Aer Gräſerei- und Küchengartenland. Außerdem hat die Mühle noch die Fiſcherei im Mühlgraben, Fol. 18. der Anſchlagsacten.

Dermaliger Zuſtand der Mühlwerke.

Das Mahlmúhlenwerk iſt in gutem Stande, und es fón- nen bei Mittelwaſſer pro Gang täglich wenigſtens 10 Schfl. Korn oder Gerſte, oder 7 Schfl. Weizen gemahlen und 24 Schfl. Malz 2c. geſchroten werden. Fol. g.* 12. und 16.

Das Schneidemühlenwerk befindet ſich dagegen in feinem guten Zuſtande, fördert nicht gut, bedärf immerwährender Ne-