Teil eines Werkes 
2 (1822) Das Verfahren bei Fertigung der Ertrags-Anschläge über Landgüter nebst dazu gehörigen technischen Nutzungen durch Beispiele erläutert
Entstehung
Einzelbild herunterladen

215

nur 14500 Schfl. gerechnet werden, näm- lich:

8500 Schfl. Korn,

5500# Korn- und Gerſtengemenge,

500: e Gerfte,

uts.

À Gang zu Weizen/, oder 662 Tage à 7 Schfl. = 4655 Schfl., wofür 400 Schfl., unddas

Uebrige zum Vermahlen des zur ei- genen Confumtion des Müllers und zum Mehlhandel: nöthigen Getrei- des angenommen werden.

Ferner kann geſ<lagen werden: 450 Schfl. Rübſen, nämlich in 26 Wochen, wobei

aber angenommen wird, daß die Mühle nur 20 Wochen, und wöchentlih nur 5 Tage, alſo zuſammen 100 Tage, wirklich im Gange ſey. Esift nämlich, wenn. 5Tage g2- ſchlagen worden, immer wieder etwas am Werke zu repariren. Täglich wird nach Fol. 17.° und 15, wenigſtens 1 Tonne Oel = 45 Schfl. Rübſen geſchlagen, in 100 Tagen alſo 100 Tonney, oder 450 Schfl. Rúbſen; und geſchnitten:

ein halbes Jahr lang= 182 Tage. Davon gehen ab:

35 Sonn- und Feſttage, 14 Tage zu Reparatur 2c.

bleiben 133 Tage,

und kann taglich 1 harter s6elliger Kloß, oder 3 weiche Klôter geſchnitten werden.