Koͤrper der meiſten Griechiſchen antiken Pferde gewoͤhnlich nichts weniger als edel geformt.
Ein kurzer dicker Speckhals, ein geſpaltenes
Bau, hoͤchſt vortheilhaft aus, und da ein großer Theil dieſer Basreliefs Athenienſiſche Triumph⸗ G zuͤge wegen uͤber die Perſer bei ihren Einfaͤllen in Griechenland, und auch ſpaͤter in Aſien ſelbſt er⸗ fochtener Siege darſtellt, ſo duͤrfte die Vermuthung, daß man Perſiſche Beutepferde oder deren Nachkoͤmmlinge dabei zu Model⸗ len gewaͤhlt habe, die ich der gefaͤlligen Mit— V theilung des Herrn Hofraths und Profeſſors Em⸗ V perius zu Braunſchweig verdanke, wohl vieles fuͤr ſich haben. Unverkennbar iſt wenigſtens die Aehn⸗ lichkeit dieſer antiken Pferde mit lithographiſch V (von Carl Vernet in Paris) dargeſtellten, durch b den jetzigen Perſiſchen Geſandten im Fruͤhjahre
1819 nach London gefuͤhrten Perſiſchen Pferden, b die ich mit jenen, in dem oben angefuͤhrten
Werke uͤber die Elginſchen Marmore, verglichen habe. Z. B. ſind auch dieſe die einzigen mir be— kannten antiken Pferden, die(mit unbedeutenden Ausnahmen) ohne Behang an den Feſſeln darge⸗ ſtellt ſind.


