——8E
196
Individuen, welche man mit weiblichen
Thieren der Landesrace begattet hat, uͤbertra⸗
hochedle, vom edelſten Araber ſchwer zu unter⸗ ſcheidende, aber auch ſehr viele dieſen ganz un— ähnliche(mit Speckhaͤlſen, Behang an den Feſ⸗ ſeln u. ſ. w. reichlich verſehene) waren, denen, wenn ihr Urſprung nicht voͤllig bewahrheitet ge⸗ weſen waͤre, gewiß Niemand ihr Orientaliſches Vaterland angeſehen haben wuͤrde.— Woher aber nun dieſe auffallende Verſchiedenheit, wenn Clima und Boden allein den Charakter der Racen bedingten?—
Aber auch bei den Voͤlkerſtaͤmmen bewaͤhrt ſich dieſelbe Anſicht, warum tragen z. B.
1) die Juden, die ſeit mehr als anderthalb Jahrtauſenden aus Aſien nach Europa verſetzt ſind, in Bildung und Ausdruck der Geſichts— zuͤge u. ſ. w., noch jetzt ſo unverkennbar das Gepraͤge ihrer Aſiatiſchen Abſtammung?
2) Warum unterſcheiden ſich die Araber (oder Mauren,, die ſeit laͤnger als einem Jahr—
tauſend in das Innere von Afrika verſetzt ſind, durch langes ſchlichtes Haar, Geſichtszuͤge und Hautfarbe noch immer ſo hartnaͤckig von den


