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tzens nun erſt die Wirkung des Roſtthaues verſpuͤrten, da jener ſchon ſeit den 16ten Juli daran kraͤnkelte.
Den miten und 12ten Auguſt waren die ſchaͤdlichen Wirkungen des Roſtthaues uͤber all ſichtbar. Im Anfange wirkte er mehr auf die Aehren; die obern Koͤrner hoͤrten auf ſich auszubilden; die Spelze ward ſchwaͤrzlich; dann zeigte ſich ein rothgelber Staub in derſelben, hauptſaͤchlich in der obern Haͤlfte der Aehre. Zu glei⸗ cher Zeit zeigten ſich die ſchwarzen und gelblichen Roſtflecke an den Halmen und Blaͤttern. Die Aehren wurden dar⸗ auf ſchwaͤrzlich und das Korn ſchrumpfte ein. Wahrſchein⸗ lich war das, ſchon den 16ten Juli bemerkte Abſterben der Blaͤtter, die erſte Wirkung des Roſtthaues.
Das Korn ward den 2ten September geſchnitten und gab an reinem Korn 5 4 Loth.
Auf der kleinen Kornwage wog die Tonne 202 t. Das Korn war eingetrocknet und nicht ſchoͤn; auf ein Loth gingen 320 Koͤrner.
Ertrag auf 100 ◻ Ruthen= 2523 4b, mithin circa 12½ Tonnen. Ertrag nach der Ausſaat= das 20 ½ Korn.
Stroh⸗Ertrag 6 b 28 Loth; mithin auf 100 ◻Ruthen = 3384 db oder, wenn ich das Stieg zu 20 Bunden a 8 b annehme, circa 21 Stiege Stroh.—*)
*) Die Behandlung des uͤbrigen fremdartigen Korns iſt dieſelbe wie mit dieſem, daher ſolche nicht wiederholt wird. Wo vom Roſtthau die Rede iſt, iſt der vom 16ten Juli ge⸗ meint.— Alles Korn iſt auf Duͤnger und Mergel gebauet. — Die Einfluß habende Witterung iſt nirgends wiederholt.
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