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Flotbeck und dessen diesjährige Bestellung, mit Hinsicht auf die durch dieselbe beabsichtigten Erfahrungen : ein Wegweiser für die landwirthschaftlichen Besucher desselben mit angehängten Flotbecker Garten-Versuchen im Jahre 1821 / vom Freyherrn von Voght
Entstehung
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14 In der erſten und zweiten Klaſſe, Unterab⸗ theilung B.

Zu Kartoffeln wird zwiſchen 2 und 3 das Feld in b be hohe zuſammen gepfluͤgte Furchen gelegt, ſo daß zwiſchen den zuſammen gepfluͤgten Furchen ſich eine tiefe Waſſer⸗ 3 furche bildet, die durch den großen Pflug mit 2 Streichbret⸗ V ſi tern, ehe der Froſt eintritt, gereinigt wird, ſo daß alles. Fruͤhjahrwaſſer abziehen kann und die hochſtehende Furche b 1 im lehmigten Boden getrocknet und im Winter durchgefro⸗ d ren ſey. Dieſe wird dann niedergeeggt und das Feld tief ne queer gepfluͤgt, geeggt, mit der Stachelpflanze ge⸗ däſ walzt, u. ſ. w. 6

Die Kartoffeln werden, ehe ſie aufkommen, mindeſtens b dii 2 mal geeggt, bei ſehr trockner Witterung gewalzt, auch n wohl dazwiſchen mit dem Kultivator durchgezogen. Sie werden dreimal und jedesmal doppelt durchgepfluͤgt. hi

Das Bereiten des Landes zur Kleeſaat erfordert hier n mehr eggen und walzen als in aA. 1 Ad IV. wird zum Waitzen auch nach dem Rayolen flach

gepfluͤgt. Ad V. zum Hafer 2 Furchen im Herbſt; Eine im Fruͤhjahr. 2)

In der dritten Klaſſe A. wird ſo wenig als moͤglich gepfluͤgt, die Winterfeuchtigkeit ſo viel als moͤglich erhalten 9 und der Wachsthum aller Kraͤuter, deren Vertilgung in den beiden Erſten Klaſſen ein Hauptzweck iſt, ſo viel moͤglich bis zur Bluͤthe befoͤrdert.*) b 4

Zu V

*) Die Fruchtfolge war hier: geduͤngte Kartoffeln, Hafer mit Klee, Rocken, Hafer.

Ich werde ſernerhin anzeigen, wie ich dieſe Fruchtfolge, die auf dieſem elenden Boden den Duͤnger nicht bezahlt, veraͤndert und

Letzterem das Unterpfluͤgen gruͤner Saaten nicht ohne Erfolg) ſubſtituirt habe.