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Flotbeck und dessen diesjährige Bestellung, mit Hinsicht auf die durch dieselbe beabsichtigten Erfahrungen : ein Wegweiser für die landwirthschaftlichen Besucher desselben mit angehängten Flotbecker Garten-Versuchen im Jahre 1821 / vom Freyherrn von Voght
Entstehung
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auf Sandland dem, wenn auch ſelbſt erzeugten, immer theuren animaliſchen Duͤnger, zu ſubſtituiren und dadurch die Erhaltung der beſtehenden Fruchtbarkeit des Ackers wohlfeiler zu machen. Vielleicht wird man auch finden, daß auf Lehmboden die ſorgfaͤltigere Bearbeitung des Bo⸗ dens dieſelbe Wirkung haben koͤnne, ohne jedoch die zweck maͤßige Beduͤngung uͤberfluͤſſig zu machen.

G. 2.

Wenig wuͤrde dem Beſucher meiner Felder ihre Anſicht nuͤtzen, wenn er nicht von ihrer Natur und Beſchaffenheit genng unterrichtet waͤre, um beurtheilen zu koͤnnen, in wie ferne die Beſtellung und Beduͤngung Verdienſt um ihren Ertrag haben; in wie ferne beides zweckmaͤßig geweſen ſey oder nicht.

Die Beſchreibung des Bodens muß alſo hier voran gehen.

Als ich im Jahr 1814 zuerſt verſuchte, ob es mir moͤglich ſey, ein Verhaͤltniß der Fruchtbarkeit meiner Fel⸗ der zu ihrem Ertrag aufzufinden und dieſes in Zahlen aus⸗ zudruͤcken, befand ich mich in der Nothwendigkeit, meine aus 50 bis 60 kleinen Koppeln beſtehenden, ſich aͤuſſerſt un⸗ gleichen Felder, zu klaſſificiren, um etwas fuͤr die zu jeder beſondern Kategorie gehoͤrigen Felder allgemein Guͤltiges, feſtſetzen zu koͤnnen.

Nachdem naͤmlich eine nahgelegene Pachtung, die nur Sandboden hat, mit zu meiner Bewirthſchaftung gezogen worden, hatte ich ſehr verſchiedenartige Felder zu bebauen; vom bindendſten Lehm bis zum leichteſten Sand, von im⸗ mer naſſem bis zu immer trocknem Lande wenn auch nun in jeder Art nur die fuͤr ſie paſſende Frucht gebauet ward, ſo ſtand der Ertrag doch noch immer in einem be⸗ ſondern Verhaͤltniß, theils zu den chemiſchen und phyſiſchen Eigenſchaften des Bodens, ſo wie ſolche durch die laͤngere

oder kuͤrzere Dauer und Art der Cultur veraͤndert oder ent⸗

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