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Erklaͤrende Bemerkungen zur vorhergehen⸗ den Tabelle.
(a) Das heißt, bey Kartoffeln darf ich nicht uͤber den hier beſtimmten Grad gehn, wenn ich nicht zu uͤppiges Kraut und um ſo weniger Knollen haben will; beym Wai⸗ tzen nicht, wenn er ſich nicht lagern ſoll; beym Schroͤpfen habe ich mich nie gut befunden. Die Rapſaat koͤnnte wohl noch mehr ertragen, aber dieſer Grad giebt 5 bis 6 ¾ Tonnen ſchoͤne Saat pr. 100 ◻ Ruthen und dies iſt alles, was ich von meinem Geeſt-Boden erwarten darf. Der Klee koͤnnte allerdings wohl etwas mehr, beſonders in trocknen Jahren, ertragen, aber das iſt der hoͤchſte Grad, auf den ich ihn bringen kann, wenn ich das Waitzenland nicht zu geil machen will, auf welchem er geſaͤet werden muß. Hafer darf ich, ohne Lagerkorn zu beſorgen, nicht hoͤher bringen.
(b) Das heißt, fuͤr jede 53 1 Kartoffeln, die auf 100 ◻Ruthen wachſen, werden 30 Fruchtbarkeit erfordert. Hier iſt von den feinen Hollaͤndiſchen dunkelblau⸗bluͤhen⸗ den Kartoffeln die Rede— auf leichtem Lande von den großen blaßbluͤhenden und durchaus fuͤr dieſen Boden ganz geeigneten Queekkartoffeln. Werden dieſe auf ſtarkem Boden gebauet, ſo kann es Jahre geben, wo 2 ½o zureichen.
(c) Der Klee wuͤrde auf dieſem leichten Boden nie reichlicher Bunden⸗ oder Maͤhe⸗Klee werden, giebt aber, eben weil er nicht geil waͤchſt, treffliche Saat.
Unſicher bleibt der Kleebau immer auf dieſem Boden; gar leicht zerſtoͤrt ihn die Duͤrre.
(d) Fuͤr dieſen Boden iſt die Duͤrre ſo vortheilhaft, als die Naͤſſe fuͤr die erſte Abtheilung A. dieſer dritten Claſſe. Geduͤngte Bohnen, Hafer, Klee, Hafer, Hafer iſt die einzige gute Rotation fuͤr ſie. Sonderbar genug iſt es, daß die letzte dritte Hafer⸗Erndte immer mindeſtens ſo gut wird als die vorhergehende, wenn zweymal im Herbſt, einmal im Fruͤhjahr dazu gepfluͤgt wird.
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Voght, Statis des Landbaues, 6


