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Meine Ansicht der Statik des Landbaues im Jahre 1817 mit angehängten in späteren Jahren hinzugekommenen Anmerkungen / Caspar von Voght
Entstehung
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Erklaͤrende Bemerkungen zur vorſtehenden Tabelle.

a. Da ich keinen, nie aufgebrochenen Boden zu be⸗ bauen hatte, ſo heißt eigne Fruchtbarkeit der ſolchem Bo⸗ den nach vollendeter Rotation(nachdem er gaͤnzlich ausge⸗ tragen) bleibende Grad derſelben.

Dieſer Grad wuͤrde mir in den beyden erſten Claſſen noch immer 16 bis 20 Himpten Hafer pr. 100 Ruthen geben. So war es 1812. Wenn nicht alle Wahrnehmun⸗ gen truͤgen, ſo wird 1823, wenn auf allen meinen Kop⸗ peln eine in voller Vegetation ſtehende gruͤne Oberflaͤche 15 Zoll tief unterrayolt ſeyn wird, die natuͤrliche Fruchtbarkeit 6000 in der erſten Claſſe, vielleicht 500° in der zweyten ſeyn. Die dritte Claſſe A., an welche ich keinen Duͤnger wende, aber immer um das andere Jahr 3 gruͤne Saaten unterpfluͤge, kann auf 3600 in der erſten Abtheilung, auf 180° in der zweyten Abtheilung, die dritte Claſſe B, kann auf 300, und wenn die Entwaͤſſerung immer mehr gelingt, auf 360° kommen.

b. Der leichtere Boden giebt den erhaltenen Reich⸗ thum ſchneller ab, daher die groͤßere Wirkung des Duͤn⸗ gers. Daher bewirkt dieſelbe Quantitaͤt Duͤnger 5⁰ Aeuße⸗ rung der Fruchtbarkeit, die auf naſſen, ſauren Boden nur 2⁰ bewirkt(75).

c. Das heißt auf ſchwerem Boden wuͤrde ein, nur durch Vermehrung des Reichthums erzwungener hoͤherer Grad der Fruchtbarkeit Lagerkorn geben auf leichtem Boden wuͤrde alles in Stroh ſchießen oder gar vertrocknen. Hier iſt nur von Cerealien die Rede. Rapſaat und Kohl wuͤrden 10000 ertragen, vielleicht erfordern.

comporativen Verſuche zwiſchen geduͤngtem und gemer⸗

geltem Lande aus und der Wirkung des Mergelns auf

die Ertragsfaͤhigkeit, wenn einen Turnus hindurch kein Duͤnger angewandt wird. 1822. 6(45) Siehe das Irrthuͤmliche dieſer Vorausſetzung§. 21.

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