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jahrwaſſer abziehen kann und die hochſtehende Furche im lehmigten Boden getrocknet und im Winter durchgefroren ſey. Dieſe wird dann niedergeeggt und das Feld tief queer gepfluͤgt(63), geeggt, mit der Stachelwalze gewalzt u. ſ. w.
Die Kartoffeln werden, ehe ſie aufkommen, min⸗ deſtens zweymal geeggt, bey ſehr trockener Witterung ge⸗ walzt, auch wohl dazwiſchen mit dem Cultivator durchge⸗ zogen. Sie werden dreymal und jedesmal doppelt durchgepfluͤgt.—
Das Bereiten des Landes zur Kleeſaat erfordert hier mehr eggen und walzen als in A.
ad. 4. Wird zum Waitzen auch nach dem Nayolen
flach gepfluͤgt. 3 ad. 5. Zum Hafer 2 Furchen im Herbſt, eine im Fruͤhjahr.
In der 3ten Claſſe A. wird ſo wenig als moͤglich gepfluͤgt; die Winterfeuchtigkeit ſo viel als moͤglich erhal⸗ ten und der Wachsthum aller Kraͤuter, deren Vertilgung in den beyden erſten Claſſen ein Hauptzweck iſt, ſo viel moͤglich bis zur Bluͤthe befoͤrdert(⁴).
(6s) Dadurch werden die Felder drey Wochen fruͤher pflug⸗ bar und der Lehm muͤrbe.
(*) 1820. Auf den durchaus ſandigen Theil dieſes Bodens halte ich es nun nicht gerathen, Duͤnger zu verwenden. Selbſt ein maͤßiger Grad von Duͤrre macht die Kar— toffel- und Hafer⸗Erndten unſicher. In einem trocknen Jahre ſind ſie durchaus ſchlecht, anders iſt es mit dem Rocken, welcher waͤhrend der Winterfeuchtigkeit ſich etwas beſtaudet aber den Duͤnger nicht bezahlt. Vor zwey Jahren verſuchte ich auf dem todten duͤrren Sand, auf dem auch kein Queekhalm wachſen wollte, etwa ſechsmal im Jahr Rapſaat, Ruͤben, Buchwaitzen und Spoͤrgel zu ſaͤen, und jedesmal, wenn ſie eben aufge⸗ laufen waren, ſehr flach unterzugrubben; mit jedem mal wurden die hervorkommenden Blättchen etwas groͤßer;
Zweckmaͤßig⸗ keit des gruͤ⸗ nen Duͤngers auf Sandbo⸗ den. Wie da⸗ durch Leben in einen tod⸗- ten Boden zu bringen ſey.


