Warum ſo vieles auf die Form und Tenuitaͤt der Beſtandtheile des Bodens ankommen koͤnne.
— 64— von 8 bis 10 Zoll auf 14 bis 16 Zoll(5⁵) zu bringen,
dieſer Krume ſtatt 7 bis 8 Grad Kraft, bis 9 Grad dauernd zu geben, ſie in gluͤcklichen Jahren fuͤr das
den; aber ſo viel iſt gewiß, daß in dieſer Erde kein Kalk enthalten war(5⁴), daß auf 100 Theile 23 ½ Thon, 58 Kieſel war.
100 Theile dieſer Erde enthielten: Thon....... 231 Kieſel........ 58 Eiſen⸗Oryd 3 7 Braunſtein-Oxyd. 2 Pflanzenfaſern nebſt Harzſtoff 2½ 3 Kalk⸗Erde, eine geringe Spur— grhebnthenlicha⸗ der Reſt: Waſſer und Azote 1I1 mus, von dem da⸗
mals, 1790, noch 100 nicht die Rede war.
Es hatte ſich aber dabey ergeben, daß die Beſtand' theile in einem unglaublich fein zertheilten Zuſtande waren(es war faſt kein Niederſchlag im diſtilirten Waſ— ſer zu erhalten, ſelbſt bey den Kieſeltheilchen aͤußerſt langſam); daß(was bey der Kleinheit der Theile aus der bloßen Attraction begreiflich wird) ſie eine anſehn⸗ liche Quantitaͤt Feuchtigkeit einſchluckt und nur lang— ſam wieder fahren laͤßt, und daß ſie Kohlenſtoff, kohlen— ſauren Kalk, Salz und vegetabiliſche Ueberbleibſel in zu geringer Maſſe enthaͤlt, um dieſen Beſtandtheilen die ſtarke Vegetation allein und ausſchließend zuſchrei— ben zu koͤnnen.
Es wird aus allem dieſen wahrſcheinlich, daß die ungeheure Tenuitaͤt ihrer Theile, die dadurch vermehrte chemiſche Attraction des Thons und die phyſiſche des Kieſels fuͤr Feuchtigkeit und Duͤnſte, ihr durch die Tiefe der Krume vermehrtes Retentions⸗Vermoͤgen fuͤr alles dieſes, ſo wie die ungeheure Menge von Kanaͤlen, durch welche bey allen dieſen Umſtaͤnden den feinſten
(*¹) Wodurch ich indeſſen die Gegenwart des Kalkes in den mehrſten fruchtbaren Erden, die große Wirkung der Alkalien auf die Frucht⸗ barkeit, auf keine Weiſe ableugnen will. Vieleicht iſt einiger Kalk in neu aufgekleyter Marſch⸗Erde. Wahrſcheinlich hatte dieſe ſchon lange gelegen.
(S5) Ao. 1824 bin ich faſt auf allen meinen Feldern ſo weit gekommen.
Jahr gen/
jedeon
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