— 8—
Unterſuchung der Urſachen, warum die Erndte, die man ſich verſprechen konnte, nicht erfolgte, ihn auf manchen neuen und gluͤcklichen Gedanken gefuͤhrt haben. Wenigſtens
muwenden, dutäch g zu modif
Etwas, freilich ſehr unvollkommenes, dieſer Art thut wicſtgke jaͤhrlich jeder Landmann der ein Feld zu einer gewiſſen der Ernd Frucht deswegen beſtimmt, weil es in dieſer oder jener periode Gaare(¹¹) ſteht, ſo und ſo viel in der letzten Erndte ge⸗ ferner ke tragen, dieſe oder jene Eigenſchaft hat. Zweck ar
Eine dunkle Erinnerung deſſen, was er auf dieſem aaenn, ſor Felde wohl vorher bemerkt hat, erzeugt bey ihm eine unbe⸗ einer nic ſtimmte Ahnung des Erfolgs, bey der ſeine Wuͤnſche und hbe Erwartungen ihn oft irre leiten. eaund
Es iſt gewiß, daß wenn er verſucht haͤtte dieſes alles wie ucf in Zahlen auszudruͤcken und ſonach eine Geſchichte ſeines ſiger I Feldes vor Augen gehabt haͤtte, er aufmerkſamer beobachtet onus und aus den vorliegenden Thatſachen, nach beſſern Gruͤn⸗ V dun auße den, ſeine Saatfolge auf die folgenden Jahre beſtimmt, und then, Ho mit minderer Unſicherheit im Voraus ihren Erfolg beur⸗ V richtdie kheilt haben wuͤrde. lc
Auch wuͤrde dieſe Aufmerkſamkeit, und beſonders die V berleittt
iſt das meine Erfahrung. Kenutni
Ich halte es alſo aus dieſen Gruͤnden fuͤr kein eitles de Ant
und unnuͤtzes Unternehmen, durch mehrjaͤhrige und auf die Norm, m groͤßt⸗moͤglichſte Zahl mannigfaltiger Faͤlle angewandte ſorge di
faͤltige Vergleichung der Hypotheſen mit den Thatſachen, der rilkütin
Theorie mit der Praxis, dieſem Verſuche die moͤlichſte Beſtimmtheit und Vollkommenheit zu geben. L.
§. 6..
Widerlegung Der Einwurf, daß die Witterung einen gar großen 35 ein aee Ein Einfluß auf das Reſultat habe, ſcheint mir von keiner lihe * kung
(“*) Gaare nennen wir in Niederſachſen den im Boden be⸗ 3
findlichen Duͤnger.


