Beſchrei⸗ bung(3) der Felder.
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die Art dieſer Felder, ſo viel ich es vermag, naͤher zu bezeichnen.
1ſte Claſſe A. Lehmhaltiger Sand(2). Hat faſt keine Kalk⸗Erde, aber durch lange Kultur(50 und mehrerer Jahre) iſt er gemiſcht, milde und muͤrbe geworden und enthaͤlt vielen Humus und unzerſetzte organiſche Theile; Ackerkrume 10 bis 12 Zoll(4); Lehmigte Unterlage, die nur an dem untern Theil des Abhanges der Felder, Waſſer⸗ ſteifigkeit(5) bewirken zu koͤnnen, hoch genug liegt; leicht erwaͤrmter Boden, mittlere Retentionskraft fuͤr Waſſer, dennoch fuͤr Cerealien in trocknen Jahren fruchtbarer als in naſſen; die aufgepfluͤgte Erde laͤßt ſich, den untern Theil der Felder ausgenommen, durch Egge und Walze leicht zerkruͤmeln, begraſet ſich ſehr leicht, traͤgt dann alle Arten von Viehgras, Honiggras, Wieſenfuchsſchwanz, aber auch Queck, und das ſo gefaͤhrliche Rankelgras(Agrostis stolonifera).— Diſteln, Melde, wilder Senf, Ackerrettig, Tanneſſeln, Huͤhnerſchwarm, Gauchheil, die kleine Wicke, Klebkraut und Wegetritt ſind die natuͤrlichen Unkraͤuter; vorzuͤglich geeignet zum Kohl, zu Kartoffeln, Rapſaat, Klee;— gut fuͤr Waitzen nach Braachfrucht, beſſer noch nach Klee— jener in der 2ten, dieſer in der 4ten Saat; fuͤr Hafer in der 5ten und 6ten Saat; nicht ſo gut fuͤr Gerſte.
(2) Nach der gewoͤhnlichen Bonitirungs⸗Methode: Gerſten⸗ Boden zweyter Art.
() Ao. 1823. Eine genauere Beſchreibung des Bodens findet ſich in dem Wegweiſer durch Flotbeck. Altona bey Buſch 1822. Seite 6 bis 10.
(⁴) Ao. 1822 auf 15 Zoll gebracht. Ao. 1824 auf einigen Feldern auf 18 Zoll.—
() Heißt bey uns die Cohgeſion, des viel Waſſer ver⸗ ſchluckenden Bodens.
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