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Botanisch-oekonomische Abhandlung von der Gerste / von Erik Viborg
Entstehung
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kleiner, gleich breit, häutig, am Rücken zweyribbig, glatt, etwas eingekerbt, und in der äußern Hülse eingeschlossen, nebst einer Borste, behnahe so lang als die

binervia, glabra, lubemarginata, inclula ab exteriore una cum leta, fere longitu- dine corollae, subpilosa, tertium folio- lum calycis mentiente.

Blume, und das dritte Blatt des Balgs zu seyn scheinend, hier aber nicht so haa⸗ rig als bey den Zwitterblumen.

Staubgefäße. Staubfäden, drey, Stamina silamentantria, capillaria, haarig, kürzer als die Blumen. Die corolla breviora. Antherae oblongae, Staubbeutel länglich, gefurcht, an den lulcatae, incumbentes. Pollen fla vum, Seiten an den Fäden befestigt. Der globolum.

Staub gelb, kuglig.

Stempel, undeutliche Anlage zu Pistilla, rudimentum ꝓistillorum. denselben. 20 f 8

Das Wesentliche, wodurch sich also die zweyzeilige Sommergerste von ben an dern Gerstenarten unterscheidet, wird seyn:

daß die Aehre schmal und allenthalben gleich breit ist, und nur zwey frucht⸗ bare, mit Aehrenbart versehene Reihen hat, deren Körner flach an dem Aehrenstengel anliegen.

Die zweyzeilige Sommergerste soll wild wachsen am Flusse Samara in der Ta⸗ tarey. Bey uns wird sie allgemein gebaut, in Fühnen, auf Laland, in Holstein und Schleswig, auf Femern und hie und da in Jütland; wird auch auf den Färöen und in Norwegen gefunden. In den südlichen Provinzen Englands wird diese Art häufig gebaut; eben so auf Oeland, Gotland und andrer Orten in Schweden. In Deutsch⸗ land und Frankreich ist sie auch allgemein bekannt.

Wenn die zweyzeilige Sommergerste früh, im März gesäet wird, nennt man sie Märzgerste. Bey den Schweden: Danska Korn, Brankorn, und bey den Franzo⸗ sen: Mars.

B. Die nackte zweyzeilige Gerste zeigt sich von der beschriebnen nur darin ber schieden, daß die Körner los in den Blütenhülsen liegen, wie bey der Himmelgerste.

In Dänemark ist diese Abart gänzlich unbekannt; in Norwegen wird sie, aber sehr selten gebaut, und des nackten Kornes halber mit dem Himmelkorn verwechselt, auch deshalb eben so benannt. Im Jahre 1767 ist sie in England, unter dem Na⸗ men Siberian Barley, von einem gewissen Haliday eingeführt, daher sie auch Haliday barley genaunt wird. In Frankreich und Deutschland findet man sie auch an eini⸗

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