Druckschrift 
Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Holsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande. : Aus bewehrten gedruckten und ungedruckten Urkunden verfasset, ; nebst einer Special-Carte, unterschiedlichen Kupferstichen und einer Vorrede Hn. Jo. Alberti Fabricii, D. und Prof. Publ. in Hamburg
Einzelbild herunterladen

484 Geſchichte des Landes Dithmarſchen. VI. Theil.

Freundſchafft und Vertrauen voͤllig wieder hergeſtellet, wie durch Unterhand⸗ lung hoher Puiſſancen den 18 Auguſti der Travendalſche Friede geſchloſſen ward, in welchem Ihro Durchl. Hertzog Fridrich in alle ſeine Laͤnder und Jura wieder geſetzet wurde..

Die allgemeine Freude und der ungemeine Vortheil, ſo die Fuͤrſtl. Laͤnder durch dieſen geſchloſſenen Frieden empfunden, daurete nicht gar lange, ſondern wurde bald durch eine allgemeine Trauer wieder unterbrochen. Denn wie der Hertzog Fridrich ſeinem Schwager, dem tapfern Koͤnig Carl den XIl. von Schweden, nach Pohlen folgete, hatte er das Ungluͤck, daß er in der Schlacht bey Kliſſow den 19 Julii Ao. 1702 erſchoſſen ward. Dem in der Regierung gefolget der damahlen noch unmundige Erb⸗Printz, jetzo aber regie⸗ rende Hertzog, Ihro Koͤnigl. Hoh. Herr Carl Fridrich. GOtt kroͤne

dieſen unſern theuren Landes⸗Vater mit langem Leben, und da er ihn in

ſeiner Jugend ſo wunderbar gefuͤhret, ſo ſey er inskuͤnfftige ſein Schutz und Schirm, er ſetze ihn zum Schrecken ſeiner Feinde, zur Freude aller getreuen Un⸗ thanen. Und wie man die Tapferkeit der Heldenmuͤthigen Carln, die Fried⸗ fertigkeit der ſtandhafften Fridrichen, und andere Hochfuͤrſtl. Tugenden gller glorwuͤrdigſten Vorfahren in dieſem unſerm theureſten Landes⸗Vater zuſam⸗ men gefaſſet bewundern muß; als wuͤnſchet man auch in unterthaͤnigſter De⸗ muth und Treu: Seine Jahre werden weiter ausgedehnet, wie bey ſeinem Stamm⸗Vater Adolffo; man ſehe in ihm die Fruchtbarkeit Friderici IIl. und die Gluͤckſeeligkeit Friderici, den die Daͤnen den I. nennen; man ſehe dereinſten Kronen auf ſeinem Haupt und Scepter in ſeinen Haͤnden, damit dieſes Hochfuͤrſtl. Haus unter Goͤttl. Seegen beſtaͤndig gruͤne, und Hollſteins Wohl durch den Ruhm ſeiner Fuͤrſten, und den Wohlſtand der Unterthanen ſtets wachſe. Mit einem Wort: das iſt unſer aller Wunſch, was Plinius ehemals von einem Prajano ruͤhmet: non pacem, non concordiam, non ſecuri- tatem, non opes, oramus aut honores; unum votum omnia complectitur Salus Principis.

von un

(l) hoe von?

(von)

bend Gtes (Vrü

ecen

ſchen

(eine

Fro⸗ 29. mee

6) chel

wirdfe mar

tin Fiu

(Frieg AMu