1. Va rn des Landes Dithtarſchen. 441 in Seni gegen Se. Fuͤrſtl. Gnaden wiederum verpflichtet, thue auch ſolches Krafft die⸗ haben an ſes, folgender Geſtalt, daß erſtlich die Unterthanen in Dithmarſchen mit ihren nmilin Waaren und Guͤtern ſowol zu Hanrau als auf den neugemachten Wege Zoll⸗ Ditherf frey ſeyn, und jederzeit bey Tage und Nacht ſich ſodaner Wege gebrauchen, ih⸗ mmiltad, nen auch der neue Weg inſonderheit mit Schlagbaͤumen oder ſonſten nicht ver⸗ an Jhaa ſperret, ſondern wenn ſie nur ihren Nahmen und wohr ſie ſeßhafftig, anzeigen, den diſn ohne einig verdrießlich Aufhalten ein freyer d verſtattet und ſie denſelben un⸗ 1. lhd ag gehindert frey haben ſollen und moͤgen. uͤrs ander, daß die uͤbrige hieroben gechien erwehnt, inſonderheit aber Se. Fuͤrſtl. Gnaden Unterthanen auch zu allen Zei⸗ contrn ten ſchleunig gefuͤrdert, und über die alte Gebuͤhr mit Verhoͤhung des Zollens, Fadded Inhalt Kuͤnningh Friederichen und Hertzog Chriſtiani Kauf⸗Verſchreibung kalben des Datum ſtehet Anno 1525 am Montage Quaſimodo geniti, nicht beſchwe⸗ en ſhedgs ret werden ſollen. Urkundlich und zu mehrerer Veſthaltung vor mich und oben * de ſpecificirte, habe ich dieſen meinen Revers und Gegenverpflichtung mil eigener d 1. 8 Hand unterſchrieben,/ und mit meinem gewoͤhnlichen Pittſchafft verſiegelt. Ge⸗ lrdar ſtae ſchehen zu Gottorff den 22 Septembris Anno 1602. „. Koͤnigl. Decret dem Kirchſpiel Schenfeld gegeben 1 Dud wegen Befreyung des Zolles. drhhei Die Koͤnigl. Majeſt. zu Daͤnnemarck, Norwegen ꝛc. Unſer gnaͤdigſter Koͤnig und Herr, geben auf Dero Unterthanen der ſaͤmtlichen Einwohner des Kirchſpiels Schenevelde, im Amte Rendesburg ſub dato den 29 Julii nechſt ver⸗ „ nemedne ſchienen unterthaͤnigſt uͤbergebene Specification zu gnaͤdigſten Beſcheide: Nach⸗ rHochrnde dem Ihre Majeſt. den Edlen und Ehren⸗Veſten Keyen Rantzauen zu Hanrau 2 clf 1 des Weges und Zolles halber gnaͤdigſt bewilligter Zulaß dahin nicht gemeinet, wwigeholſeine daß Ihnen den Supplicanten, noch anderen Ihro Majeſt. Unterthanen der neue ne ntgethe Weg zu Hogenhoͤrne verhindert oder geſperret, ſie auch mit neuen Zollen gleich raxſcen te den Fremdden nicht beleget, noch in einige maſſen beſchweret werden, ſondern e Wegfurſt daß ſie ſich des hin und wieder Reiſens und Treibens wie zuvor von Keyen Ran⸗ oder Vi tzauen und maͤnniglichen ungehindert frey ohne einige Belaſtigung zu gebrau⸗ rund wſti chen haben ſollen, immaſſen ſich dann mehrgedachter Keye Rantzau deſſen gegen dieſebun d Ihre Majeſt. genugſam reverüret. and, Etwh Daß demnach Ihre Majeſt. dieſe der Unterthanen Supplication und Kla⸗ dere quſch. ge fuͤr unzeitig und unnoͤthig erachten, da aber kuͤnfftiglich uͤber Verhoffen von halkende Keye Rantzauen oder jemand anders ihnen/ den Supplicanten/ in dieſen oder eini⸗ e, oraie gen andern einige Beſchwerde zugefuͤget werden ſolte, haͤtten ſie ihren vorgeſetz⸗ achmuſen ten Amtmann, und da derſelbige Sie von Amtswegen nicht ſchuͤtzen wuͤrde, Ihr. ranih micf Koͤnigl. Majeſt. ſelbſt um gnaͤdigſtes Einſehen und Verordnung lanzuruffen, 3 Eee 2 dar⸗
Druckschrift
Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Holsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande. : Aus bewehrten gedruckten und ungedruckten Urkunden verfasset, ; nebst einer Special-Carte, unterschiedlichen Kupferstichen und einer Vorrede Hn. Jo. Alberti Fabricii, D. und Prof. Publ. in Hamburg
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