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A des Landes Dithmarſchen. 4²7 Stene Inno 1570 gieng eine theure Zeit an, welche 6 Jahr daurete. In ün d ſelbigem Jahre den 1 Novembr. iſt mit dem Neumond umꝰ eimreich⸗ en ubeße Uhr des Nachts eine groſſe Eiß⸗ und Spring⸗Fluth entſtanden, deßrießſ ruhänhe welche uͤber die Niederlaͤndiſche Provincien,ja gar bis in Daͤ⸗. 3: eunendch nemarck und allen an der Weſt⸗See graͤntzenden Landſchafften 32 de, Keag. ein Fuß hoͤher als 130 gegangen, daß 400000 Menſchen ertruncken, etliche 70 ſtfruie Staͤdie unter Waſſer geſetzet, und die Teiche an allen Orten jaͤmmerlich ruini⸗ n, gmie ret, alſo daß auch die Buſemer ein groß Stuͤck Landes auf Pahlhorne auswerf⸗ ſeder ane fen muͤſſen. en Eime Anno 1571 Freytags vor Pfingſten iſt in den niedrigen Laͤndern eine ihrde. 6. nicht geringe Waſſer⸗Fluth geweſen. Anno 1572, drey Wochen vor Michaelis, war an der See⸗Kante in Rthmarſce Dithmarſchen und Enderſtaͤdt groß Schrecken, alſo, daß die Baacken und ſcher in ihr Theer⸗Tonnen allenthalben angezuͤndet, und die Glocken zum Sturm angezo⸗ iegloriei gen wurden; ſolches verurſachte, daß man eine groſſe Menge Schiffe ſich dem etzogen bor Lande naͤhern gewahr wurde, welche man vor Spanier, ſo ins Land fallen und t, wasſch pluͤndern wulten, anſahe, da es doch nur Kauffardey⸗Schiffe waren. gin dieſan Anno 1573 den 21 Auguſti iſt durch einen ſtarcken Suͤd⸗Weſt⸗Wind, eine Waſſer⸗Fluth, die Korn⸗Fluth genannt, entſtanden, daß es faſt Ellen hoch chen, al uͤber die Teiche gegangen, und groſſen Schaden an geſchnittenen und unge⸗ der triten ſchnittenen Korn und Vieh verurſachet, inſonderheit hat es die Teiche in Bu⸗
ſum von Hanns Johanns Wehlan, welcher zu Suͤden⸗Nordorff lieget, bis an
3 dt un Averfen gͤntzlich weggeſpüͤhlet.— Verritt Anno 1574 muſten die Dithmarſcher in Mittel⸗ und Norder⸗Theil drey durd⸗lich den aten Mann ausmachen, wurden mit Gewehr verſehen, und nach der Gran⸗ den ede der⸗Heyde ohnfern Reinbeck gefuͤhret, weil der Hertzog Adolff, als Nieder⸗ b deu Saͤchſiſcher Crayß⸗Obriſter, einige Voͤlcker aus ſeinen Landen zuſammen gezo⸗ en l gen, umdie Streitigkeit zwiſchen den beyden Gebruͤdern Hertzog Magnus und n 8 Frans von Sachſen⸗Lauenburg beyzulegen, welche dann auch bey erſehenden rn, bic Ernſt ſich in der Guͤte verglichen. Darauf der Hertzog Adolft ſeine Voͤlcker , auf ihre eigene Beſoldung auseinander gehen laſſen. Die Dithmarſcher ha⸗ tiſiſi ben, wie ſie durch Reder gezogen, viel Muthwillen geuͤbet und gedraͤuet in der ſtt Ruͤckreiſe das Dorff in den Brand zu ſtecken, weil die Reder in der Fehde an nddaua den Dithmarſchern groſſe Tyranney veruͤbet, wie wir oben gemeldet, ſie ſind ſerde un aber durch einen andern Weg zuruͤck gefuͤhret worden. In dieſem Jahr Frey⸗ de eum⸗ tags nach Pfingſten ds die Wilſtermarſch mit den Dithmarſchern an den er Som⸗ neuen Teich bey den Buttel zu ſchlagen.— ſitalla So wurde auch in dieſem Jähie der alte Streit wegen des Zolls Vnorzr, oe 3 ore
Anne


