Druckschrift 
Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Holsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande. : Aus bewehrten gedruckten und ungedruckten Urkunden verfasset, ; nebst einer Special-Carte, unterschiedlichen Kupferstichen und einer Vorrede Hn. Jo. Alberti Fabricii, D. und Prof. Publ. in Hamburg
Einzelbild herunterladen

1Thal

zugle des Landes Dithtimnarſchen. 4²5

woege de

ſaben, 6 Mittel⸗Theil 185 Marck 10 Schill. die nun der Koͤnigl. Majeſt. halb beykomen, als 92 Marck 13 Schill. iſt in allen, ſo Koͤnigl. Majeſt. jaͤhrlich aus dem Nor⸗

der⸗Theile an Gelde gebuͤhret, 218 Marck 8 Schill. und hievon abgezogen die

uͤbrigen 3 Marck,ſo in Vergleichung der Geeſt bey den Suͤder⸗Theil mehr gewe⸗

ſen, ſo bleibt diesumma 215 Marck 8 Schill. Welches Geld der Land⸗Voigt im

Norder⸗Theil, dem Land⸗Voigt im Suͤder⸗Theil jaͤhrlich auf Nicolai gegen

gebuͤhrliche Quitung zur Heyde erlegen ſoll.

zugelr de Was auch von den kunfftigen Nutzungen, die ein Herr in ſeinem Theile werde treffen oder finden koͤnnen, in dem Erb⸗Vertrage Ao. 1568 den 21 Juli zu Kiel aufgerichtet, caviret und verſehen. Ingleichen von neuen Zoͤllen zu Waſ⸗

nt. ſer und Land, das ſoll bey Macht und raͤfften bleiben, und durch dieſe Erb⸗Ver⸗ 7 theilung und Vertrag mit nichten gekraͤncket ſeyn, auſſerhalb des Sees fuͤr des und der angeſtrandeten Guͤter. Denn obwohl dieſelbigen Guͤter, vermoͤge des

angezogenen Erb⸗Vertrages, bis dahero gemein geweſen, ſo ſoll doch hinfuͤhro Nite 8 vermoͤge des Flensburgiſchen Abſcheids, was in eines Herrn Gebiet angeſtrandet, Mütelech allein dem Herrn, welchen das Gebiet zukomt, folgen und bleiben, was ſonſt auch in demſelbigen Erb⸗Vertrage geſetzet, und diſponiret auf die Faͤlle, wo das — Ertz⸗Stifft Bremen, oder ſonſt jemand anders mit Recht oder gewaltſamer That das Land Dithmarſchen ſaͤmtlich oder des einen oder des andern Herrn Antheil anfechten wuͤrde, ſolches ſoll bey dieſer Theilung mit anhero gezogen und erneuert ſeyn. Ingleichen auch ſonſt beyde die Koͤnigl. Majeſt. und Hertzog Adolff

. Fuͤrſtl. Gnaden alle gefaͤhrliche Conſpirationes der Unterthanen in Dithmar⸗ ſditel diite ſchen und auslaͤndiſche unruhige Practiquen und Anſchlaͤge zu verhuͤten und zu ective den verhindern, jederzeit fuͤr ſich ſelbſt, und durch ihre Officierer in Dithmarſchen ſoll der ene vertrauliche zuverſichtliche Correſpondence mit einander halten ſollen und wol⸗ thmarſchen len, alſo ob ein Theil etwas erfuͤhre, das zur Rebellion, Aufwiegelung, Unge⸗ 4 Theil, ab horſam oder Schaden wider das andere Theil fuͤrgehen wuͤrde, daß derſelbige ken Fuͤrſt oder dieſelbige, dem ſolches erſtlich kund und wiſſentlich wird, dem andern Theil 1 ausgenom⸗ ſolches communiciren und getreulich verwarnen ſolle und wolle. 1 ſtapelt) u Auch ſoll es mit ſaͤmtlicher Empfahung der Lehn bey der Roͤmiſchen Kay⸗ 1 zbts⸗Snan ſerl. Majeſt. auch Erneurung der Kayſerl. Confirmation auf das Land Dith⸗ hten Die marſchen hinfuͤhro gehalten werden, wie obbemeldter Erb⸗Vertrag mitbringet, 1 „Hotzundh und alsdenn einem jeden Herrn ſein halb Theil aus dem Mittel⸗dritten Theil auch ren, Seur wuͤrcklich anweiſet, und nachdem die alten Scheeden des Mittel⸗Theils gegen egen, unl Suͤden und Norden aufgenommen, jetzo eine neue Scheede zwiſchen beyden der 1 üe Nahnen Koͤnigl. Majeſt. und Hertzog Adolffen Furſtl. Gnaden Antheilen mitten durch „Muuſüt beſteinet und beſtapelt, nach Andeutung und Anweiſung des Delignation Brie⸗ auch dem fes ſolcher Scheeden und Graͤntzen, ſo ſoll die Koͤnigl. Majeſt. den Suder⸗Theil,

Märneo Cec 2 und