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1. Theils I. Cap. des Landes Dithmarschen. 11
Molling⸗See in die Aue; diese theilet sich nicht gar weit von Schlichting und fallt mit dem rechten Arm durch den Klewer⸗Siel in die Eyder, der lincke Arm ge⸗ het St. Annen vorbey durch die neue Schleusse in die Eyder.
5) Die Miele kömmt uhrsprünglich erst von Arckebucke bey Alvers⸗ Dorp, und heist daselbst der Brobeeck, und nachdem sie Oster⸗ und Wester⸗ Wolt vorbey gegangen, verlieret sie sich und gehet 250 Ruthen unter der Erden, kommt unter dem Nahmen Fiel wieder hervor, nachdem sie durch die Fieler⸗See gegangen, fliesset die Miel darin so bey Rost⸗ und Tens⸗Büttel entspringet, läufft auf Delffbrügge und conjungiret sich mit der Fiele, und behält nachhero der Fluß beständig den Nahmen Miele, gehet zu Norden Meldorp vorüber, zwischen welchem Flecken und nahe vor dem Mielerhaven der Fredebeeck in die Miele fält, so bey Fredebeck seinen Uhrsprung nimmt.
6) Spranth oder Mackenbeck hat seinen Uhrsprung bey Beltorp nicht ferne bon Hademaschen, gehet bis Böckelnburg da 8 die Wolburgau zu sich nimmt, so durch den Kuden⸗See gehet(der Kuden⸗See ist sehr Fischreich, über 840 Ruthen lang, und Joo Ruthen breit) von da nimmt sie ihren Weg weiter, und fält zuletzt in die Wilster.
Beschreibung des Landes Dithmarschen, durch Simo.
nem Visenium, Dithmarsum Ao. 1590 in Nie⸗
der⸗Sächsischen Reimen.
Hswcrus de Poet sprickt fyn,
Nicht leevers enen Minsch kan syn
Als de Ort dar em is gegeven,
Van Gott in dieser Welt dadt leben
Solckes ick ock sulvest an my erfahr
Darum ick mi understah vorwahr
(Offt schon tho dissen hohen Ding
Min Verstand is alto gering)
Dit to Ehren minem Vaderland
To schrieven un geven in veeler Hand.
Mercket up jy leven Landes- Lüde,
Ju allen ick will singen hüde
Enen korten Bericht, gelöͤvet my
Van dissem Lande in welchem jy B 2 Geba⸗
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