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Stammes gehen muß. Diese Art kan man bey der Toscanisch und
Dorischen Ordnung gebrauchen.
Die andere Art geschiehet auf folgende Weise Tab 46. Fig. 2. Wann die Höhe der Säule, samt deren Dicke und obersten Ver⸗ dünnung, verzeichnet sind, so theilet man die Höhe A. A. in 3. Thei⸗ le, und nimmt auf den ersten Drittheil B. den halben Diameter B. C., und träget ihn von der Verdünnung D. auf die Axe A. A. Wo er sich in E. durchschneidet, wird eine Linie von D. durch E. nach verlangter Grösse gezogen, und aus dem Drittheil B. eine bley⸗ rechte Linie durch die Axe A. A. biß sie sich in F. durchschneidet. Alsdenn theilet man die obersten zwey Drittel der Axe A. B. in so viel Theile als man will, als hier in 8. Theile, und ziehet von F. nach 1. G. 2. G. 3. G. und sofort blinde Linien. Ferner nimmt man den halben Diameter B. C., und trägt ihn von 1. nach G. von 2. nach G. und so ferner, so schneiden sich die Puncte ab, durch welche der Zug des Stammes gehen muß; und wie man oberwärts verfahren, o verfähret man auch unterwärts, wie aus der Figur klärlich zu se⸗ 9„damit eine geschickte Bauchung heraus komme. Und diese Art kan an der Jonischen, Corinthischen und Römischen Ordnung gebraucht werden.
XXI. Von gewundenen Saulen.
Je erste Manier: Wenn die Höhe der Säule samt deren un⸗ terster Störcke und öberster Verdünnung verzeichnet ist, so theilet man die Höhe in 24. Theile. Alsdann nimmt man einen solchen Theil, und setzet ihn von a. nach b. setzet den einen Fuß des Zirckels in b., und ziehet den Bogen c. d. setzet den Zirckel in e., und ziehet den Bogen f. g. o., und verfähret damit biß an den letzten obersten und untersten Theil, welche wiederum in die Helff⸗ te getheilet werden, die kleine Windung zu bekommen; eine solche Helffte wird von i. nach b. gesetzet, und aus b. den Bogen k. I. gezo⸗ 10 Wie solches alles deutlich aus der Figur 1. Tab. 47. zu
ehen. 5 Die


