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Des Jacobi Barozzi von Vignola Grund-Regeln über die fünff Säulen / auffs neue zum fleissigsten übersehen, mit unterschiedenen nöthigen Regeln vermehret und mit 50 Rissen in Kupffer erläutert durch Johann Rudolph Fäsch
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ist der Bogen⸗Pfeiler durchgehends 4. Modul, und also der Neben⸗ Pfeiler 1. Modul breit:(weil die Säule oder der Pliastre, allezeit unten am Stamme 2. Modul breit gemacht wird) ausser in der Dorischen Ordnung Tab. 20. allwo er, wegen Austheilung der Triglyphen und Metopen Modul hat, breit gemacht werden müssen, und also der Neben⸗Pfeiler 1. Modul breit ist.

XII. Von denen Kämpffern.

Er Kämpffer ist eine Verzierung des Neben Pfeilers, so an einer jeden Ordnung, schlechter oder reicher mit Gliedern verzieret wird, darauf die Niederlage des Bogens aufsteht. Er bekommt durch alle fünff Ordnungen 1. Modul zur Höhe, und in der Toscanischen Ordnung Tab. 12. bekommet er 4. Modul, in denen uüͤbrigen vier Ordnungen aber zur Ausladung. Darum auch die Säule, so viel der Kämpffer vorspringt, durch alle fünff Ordnungen über ihre Helffte ausser der Wand muß gesetzet wer⸗ den, damit der herum⸗auffende Kämpffer nicht über die Helffte der Säule vorsteche, und solcher alle Annehmlichkeit benehme. Tab. 42. sind sie groß verzeichnet, um die Höhe und Ausladung der Glie⸗ der desto besser zu erkennen.

XIII. Von denen Schwib⸗Bögen.

Er Schwib⸗Bogen hat in der Toscanisch⸗- und Dorischen Ordnung/ eben die Glieder des Kämpffers; In der Jo⸗ nischen/ Corinthisch und Römischen Ordnung weicht Vignola davon ab, welcher Freyheit sich auch ein jeder gebrauchen kan, wenn er nur die Glieder geschickt anzubringen weiß. Besiehe Tab.

15 XxIV. Von