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(o) d 3 Ausarbeitung der Glieder, höchst⸗nöthig, sa allerdings unentbehrlich sind.
II. Sind zwar in allen Auctoribus vielerley Höhen angedeutet, sie haben aber keine Gene-
rxal-Regul darüber gemacht. Ich habe derowe— gen, um mehrer Deutlichkeit willen, solche in zwey Ge—
neral- Regeln gebracht; Vermöge deren die Höhe der Säule, mit dem Postement oder Säulen-Stühle, durch alle fünff Ordnungen, in 19. Theile getheilet wird, die Höhe derselben aber ohne Postement, in 5. Theile; Wie solches aus dem 4. und ßͤten Blate klar zu ersehen
ist.
Anfänglich hatte ich dieses gantze Werck, ins Grosse gezeichnet, damit man alles desto deutlicher er⸗ kennen mögte; so hatte ich auch zu einer jeden Ord— nung, eine Thür, ein Fenster, und ein Portal ver— zeichnet, um den Nutzen dadurch desto besser zu zei— gen; Wie man solches aus einer darvon ertheilten Spe- cification, die meinem vor drey Jahren heraus gegebe— nen Mathemathischen Vorschlage zu Ende angefüget ist, mit mehrerm ersehen kan. Nachdem es aber dem Verleger, wegen der grossen darzu erforderten Kupf— fer⸗Platten, etwas zu kostbar gefallen, so hat selbi⸗ ger mich ersucht, solche Risse ins Kleine zu bringen, und zwar in dem Format, vie die von mir heraus ge⸗ gebenen Fenster sind. Worzu ich mich desto leichter entschlossen, weil der vom Herrn Professor Sturm ver— teutschte Daviler, welcher von denen fünff Saulen, nach der von Vignola an die eee eee Methode, noch f 12 am


