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Oxyde, die in ihren Eigenschaften am meisten übereinkommen, sind gewöhnlich auch gleichartig zusammengesetzt; dies lässt vermuthen, dass dassel- be auch bei anderen Verbindungen, welche einan- der ähnlich sind, der Fall sey.
Wenn ein Metall mehrere Oxyde bildet, welche sich als Salzbasen verhalten, so nimmt man vorzugs- weise dasjenige als aus 1 Ae. Sauerstoff und 1 Ae. Radical bestehend an, welches zu den Säuren die stärkste Verwandtschaft zeigt. Immer ist dies frei- lich nicht der Fall, denn zuweilen hat dasjenige Oxyd die stärkste Verwandtschaft zur Säure, welches aus 1 Radical und 2 Sauerstoff besteht.
Einige, zu den schwächern Salzbasen gehörige Oxyde, als Alaunerde, Eisen- und Manganoxyd, liefern mit Kali und Schwefelsäure Doppelsalze, die auf gleiche Weise zusammengesetzt sind, so dass, wenn man Eisen, Mangan und Aluminium nach Ge- fallen vertauschte, die Salze selbst keine Störung in der Neutralisation erleiden würden. Die Mengen der hierzu erforderlichen Metalle sind mithin nicht nur Ae. für einander, sondern auch in den er- wähnten Oxydationsstufen mit einer ganz gleichen Menge Sauerstoff verbunden; kennt man folglich nur von einem dieser Oxyde die relative Zahl der Aequivalente, so ist sie dadurch auch für die bei- den anderen gegeben. Da nun das Eisenoxyd aus 2 Aeg. Radical + 3 Aeg. Sauerstoff besteht, 80 müs- sen Alaunerde und Manganoxyd eben so zusammen- gesetzt seyn. Ueberhaupt, man kann bei dieser Art stöchiometrischer Berechnungen immer vom Bekann- ten auf das Unbekannte schliessen. Wie z. B. aus den gleichartigen Verbindungen zweier Oxyde auch auf
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