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bindung die Stelle des electro- negativen Sulfurides. Eine solche Verbindung kommt, wie wir geschen haben, z. B. beim Schwefeleisen vor. Verbinden sich diese Sulfuride mit Sauerstoff, so entstehen dar- aus schwefelsaure Doppelsalze.
Ju dieser Klasse von Körpern gehören endlich auch noch diejenigen Schwefelsalze, welche Kry- stallwasser enthalten.
Verbindungen aus Metallen mit Chlor, Jod, Fluor, Ryan u. s. W. oder die sogenannten Haloid- salze sind in ihrer Zusammensetzung den Oxyden und Schwefelmetallen proportional; sie verhalten sich indess weder wie Salzbasen, noch wie Säuren, son- dern haben den eigenthümlichen Character der Salze. Sind sie in Wasser gelöst, so betrachtet man sie Wohl als aus Metalloxyden, Chlor-, Fluor- und Jodwas- serstoffsäure u. s. W. bestehend; diese Ansicht ist allerdings zulässig, da sie so zusammengesetzt sind, dass der Salzbilder, z. B. Chlor, gerade so viel Wasserstoff, und das Metall gerade so viel Sauer- stoff aufnehmen, als hinreicht, um Wasser zu bil- den. Bei ihrer Auflösung in Wasser, muss also dieses zerlegt werden, statt dass sich Wasser bildet, wenn ihre Lösung bis zur Trockne verdunstet wird. Kann aber wirklich Wasser in den trocknen Halo id- salzen nachgewiesen werden, so muss man sie immer als Verbindungen von Chlor- oder Fluor wasserstoff. säure u. s. w. mit Metalloxyden betrachten.
Die Verbindungen der Haloidsalze unter einan- der(Haloid- Doppelsalze) gleichen den Sauerstoff- Doppelsalzen. Der Salzbilder ist in denselben ent- weder zwischen beiden Radicalen gleich vertheilt, oder das electro- negativere Metall enthält 13, 2, 3
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