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Unter dem Buchstaben A. mit denselben Schriftzügen, womit es auf dem mongolischen Helme steht. Dieses Gebet wird hier in acht Schriftzeichen dargestellt, wovon die er— sten sechs zu den Sylben und Buchstaben gehören, die ei— gentlich dasselbe ausmachen, das ist: om-ma-ni⸗pa⸗ dme⸗aum. Das siebente ist die bejahende Sylbe chra, wovon Pallas erwähnt; und das achte stellt ein Zeichen des Anhaltens der Rede vor, so wie die ersten Lettern in den Zeilen C und D die Anfangszeichen der Rede bedeuten. Unter der ersten Zeile dieses Blattes stehen in der zweyten Zeile die andern Samskrit-Buchstaben oder Sylben, die diesen Helm zieren. No. 1. sind diejenigen vier Lettern, welche zweymahl in der zweyten Reihe oder Streifen unter dem Gebete om-mani-padme-aum, und unter No. 2. jene drey Buchstaben, welche achtmahl auf dem dritten und letzten Streifen oder Abtheilung dieses Helms wiederholt sind.
In den Zeilen unter B. und C. ist dasselbe Gebet, mit den bejahenden Sylben:(in der Zeile B) die Sylbe ti (und in der Zeile C.) chra, gerade in derselben Gestalt gezeichnet, wie sie bey Pallas gedruckt ist. S. P. S. Pal⸗ als ꝛc. über die mongolischen Völkerschaften ꝛc. II. Th. S. 89.
Unter D ist dasselbe Gebet dargestellt, ohne die beja— hende Sylbe, aber mit den Anfangs- und Schlußzeichen, in dewanagarischer Samskrit-Schrift, Landsa genannt, nach den Schriftzügen des von Hrn. Rachonin in Stein— druck herausgegebenen Alphabets, dessen in meinem Briefe S. 424. gedacht wird.
Unter E ist dasselbe Gebet mit den jetzigen dewanaga— rischen Buchstaben ausgedrückt. Unter F steht es mit den besten tibetischen Schriftzügen; in dieser Schrift ist der dritte


