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gesandt von dem kalmükischen Fürsten Ssandshi Üba— schi, einem von den eifrigen Verehrern des Dalai-Lama, welchen der größte Theil der Chineser, alle Bewohner von Tibet und Butan, eben so wie alle mongolische Stämme, worunter auch die Kalmüken gehören, für den Stelloer— treter des Schakamuni selbst, oder auch Gottes selbst, halten.)
Diese zwey Abbildungen werden sehr nützlich für die Leser ihrer Reise nach China seyn. Sie werden sie nicht nur mit der eigentlichen Gestalt, die man dem Götzen Bu— dha oder Schakamuni beylegt, sondern gewissermaaßen auch mit dem Grade der Geschicklichkeit in den Künsten der Tibeter, Chineser und Mongolen, bekannt machen.
Ich habe dafür gesorgt, daß in diesen Zeichnungen der ganze Character des Originals streng beybehalten wurde, ohne irgend eine Verschönerung, wie auch dieses überhaupt in denen ihrer Reise beygefügten Kupfern beobachtet ist. Die Beobachtung dieser Regel wird jetzt streng von den Reisenden, im Wee aufgeklärten Europa gefordert. Vorüber ist schon jene Zeit(zum wahren Vortheil der Wis— senschaften und Künste), da, wie es sonst geschah, der Reisende, nach seiner Rückkehr nach Europa, einen bis— weilen sehr geschickten Künstler, aus dem Gedächtniß nach seinen Erzählungen, das zeichnen ließ, was er in entfern— ten Gegenden der Welt Interessantes gesehen hatte. Der Künstler entwarf, nach diesen mändlichen oder 197 iftlicher Berichten, seine Zeichnungen— und auf sole man fast alle Reisebeschreibungen bis zur e des flossenen Jahrhunderts heraus! Jetzt verlangt man durch— aus, daß der Reisende selbst, oder ein mit ihm reisender
*) S. Turner, Ambass. au Thibet, et au Boutan. 27. Th. S. 5


