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schließt in sich die Verehrer des neunten Awatar, oder der neunten vermeinten Herabkunft des Wischnu auf die Erde. In diesem neunten Awatar wird Wischnu genannt Budha oder Ssakia-muni.)
Obgleich verschiedene Völker in Asien auch diesen Haupt— gegenstand ihrer Verehrung mit verschiedenen 00 men nen— nen, als: Dherma Radsha, Mahamuni, Dshak— dsha-muni, Schige-muni, Ssuhata, Budha— but, Godama, Godma(Hodama, Hodma), Sso— mona⸗kodom, Put, Foe, Ksaka, Amida-but,
Schiwa; der Waischnawen(Vaisbnawas), Verehrer des Wischnu, und die Seete der Budhaer(budhas) oder Budhisten, Anbeter des Budha. Diese drey Haupt— secten theilen sich in viele Zweige, die in unversöhnlicher Feindschaft gegen einander leben, als; B. die Dshainen und Mahamanen gegen die B udhi sten, von denen sie herstammen.— Moor's Hindu pantheon. London, 1810. in 4.
S. 15. 16. 121. ꝛc.— Hayman Wilson's Dictionary Sanscrit
and English. Calcutta 1819. in 4. preface. S. XXXXIII.
*) Wischnu ist der Nahme der zweyten Person in der indi— schen Dreyheit, welche, nach der Meinung der Braminen, aus drey göttlichen Eigenschaften besteht, und zwar: aus Brama, oder der erschaffenden Kraft, aus Wischnu, oder der erhaltenden, und aus Schiwa, der umwandelnden oder zerstörenden Kraft. Die Gottheit, aus welcher sie diese drey Eigenschaften herleiten, wird von den Indiern Brahm ge— nannt.— Moor's Hindu pantheon etc.- S n.
) Diesem nach vermengen die Indier in ihrer Gottheit die Personen mit den Eigenschaften und Kräften der Gottheit, oder, welches widersinniger als alles ist, sie schließen in Einer Gottheit einander entgegen wirkende Kräfte ein; die erschaffende, erhaltende, die umwandelnde oder zerstörende. Wenn aber die wahre Eigenschaft, oder das wahre. der Dinge in allen Zeiten ein und dasselbe für den Begriff aller Völker seyn muß; so verwirft schon der gemeine gesunde Ver— stand entschieden die widersprechenden Erklärungen vom göttlichen Wesen. Richtiger zu sagen, jede Lehre, die nicht mit der Einheit und Untheilbarkeit des gottlichen
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