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noch gar keine Nachricht aus Pekin erhalten hatte. Ich bat sie, davon dem Husai-Amban Meldung zu thun und von ihm den Beschluß auszuwirken, nach Zagan-Balgaßu wenigstens unser Gepäck zuzulassen. Endlich fand ich es für nöthig, um Fu-Loje für uns zu gewinnen, ihm 5 Arschinen zimmetfarbenen und 3 Arschinen 10 Werschok dunkelblauen Kasimir, und 4 Zobel der besten Gattung zu schenken; der Boschko erhielt 77 Arschinen schwarzen Kasi— mir und 2 Zobel. Fu-Loje willigte nur auf mein Zure— den ein, diese Sachen anzunehmen, und bat mich, bis nach Kiachta hin nicht darum zu sorgen, ihren Eifer zu beloh— nen. Auch ihre Diener bekamen angemessene Geschenke.
Um 3 Uhr Nachmittags regnete es unter heftigem Gewitter.
Fu⸗Loje und der Boschko erfreuten uns nicht sehr durch ihren Bericht, als sie von dem Husai-Amban zu— rück kamen. Die Schrift wegen Durchlassung der Mission war von dem Gerichtshofe der auswärtigen Angelegenhei— ten, auf Befehl, zuerst an den General-Gouverneur von Dshili, der in der Stadt Baoding-fu wohnt, gesandt worden; aber von dem General-Gouverneur war an den Commandanten von Chalgan, den Husai-Amban, davon noch keine Nachricht gekommen. Den jetzigen Husai-Amban, mit seinem Familiennahmen Fulang, lobt man aber nicht; er ist ein Solone(tungusischen Stammes), ein zu strenger und wenig gebildeter Mann. Er hatte befohlen, in den Acten nachzuschlagen, welche Grundsätze man bey der Rückkehr der russischen Mission vor 13 Jahren befolgt habe. Hier ist das erste Gesetz in Geschäften das Beyspiel der vergangenen Jahre.
Heute wurde dem Podrädtschik das übrige Silber für die Ueberfuhr der Mission gegeben, und zwar 49 Lana im


