Teil eines Werkes 
3 (1826) Rückreise nach Rußland und Blick auf die Mongoley
Entstehung
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schicken. Fu-Loje hielt sein Versprechen. Seine Diener und selbst der Boschko Urgentai betrugen sich, auf dem ganzen Wege bis Kiachta gegen uns ziemlich bescheiden.

Die Mission reiste um 7 Uhr des Morgens ab. Die Felder sind diesseit Tumeu sehr gut bearbeitet; sie sind größtentheils mit Gerste besäet, welche dicht stand und dem Reifen schon nahe war.

Nach einem Wege von etwa zehn Wersten(fast 1 d. M.) hielten unsre Fuhrleute in der Stadt Schatschen an, um ihre Maulthiere und Pferde zu füttern. Heute, als am isten des neuen Mondes, ist hier Markt. Eine große Anzahl Landleute hatten sich mit ihren Erzeugnissen, Getreide, Gartenfrüchten u. s. w. versammelt. Viele ver kauften auch Esel. Für einen derselben verlangten sie 10 Lana, d. i. 20 Rubel in Silber, von uns. Bey solcher Theurung beschlossen wir keins dieser Thiere von ihnen zu kaufen.

Von Schatschen gingen wir, wie früher, über die Städete Dunbeli und Baoang. Jetzt ist die Zeit der ländlichen Arbeiten, und in den Städten bemerkt man wenig Leute.

72 Werste vor Dsimin-i ist ein abgesonderter Ort, wo Wasser von Quellen aus dem östlichen Gebirge fließt. Nicht weit von dem choschan'schen Tempel ist ein Bassin erbaut, worin Quellen aus dem Boden hervorströmen. Aus dem Bassin ist das Wasser durch kleine Kanäle auf eine weite, niedrige, gegen Westen liegende Ebene geleitet. Jetzt war sie ganz in abgetheilten Vierecken überschwemmt; auf diesen Feldern war Reiß gesäet, der schon aufgegangen war. Das Land, wie auch in ganz China, gehört der Schatzkammer; die Landleute zahlen dafür jährlich einen Erbzins von z des eingeernteten Reißes, welchen sie nach