Teil eines Werkes 
2 (1825) Aufenthalt in Pekin
Entstehung
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ser Verabsäumung, vom General zum Hauptmann herabge— setzt und in die Festung Schang-chai, die letzte gegen Osten von denen, die in der großen Mauer liegen, geschickt.

Nach diesem Unfalle traf Ssun bald ein neuer. Während seiner kurzen Regierung der Manshurey hatte er, nach seiner un— erschütterlichen Gerechtigkeitsliebe, einen von den aufrührischen gelbum gürteten Fürsten hinrichten lassen. Dieses Vor— falls wegen setzte der Kaiser, der schon seit einiger Zeit Un— willen gegen diesen seinen rechtschaffenen Diener hegte, auf Verleumdung seiner Feinde, Ssun zum Range eines Fähn— drichs herunter, und befahl ihm, sich in Pekin vor dem Be— fehlshaber des dortigen Corps zu stellen. Dort lebte er bis zum Tode des Dsäzin, der im August 1820 erfolgte, einsam in einem kleinen Kloster, doch genoß er die vollkommene Ach— tung des Volks.

Als man den Leichnam des verstorbenen Kaisers Dsäzin aus dem Kaiserhofe in einen besondern Tempel brachte, wurde Ssun, nebst den übrigen Opfern der Verfolgung, auf dem Wege ausgestellt. Der Kaiser Daohuan, der jetzt den Thron bestiegen hat, erkannte, während er den Leichnam sei— nes Verwandten begleitete, den Ssun, rief ihn zu sich, und versicherte ihn seiner unveränderten Aufmerksamkeit. Ssun ward zuerst des Wohlwollens des neuen Kaisers gewürdigt; er erhielt seine vorigen Ehrenstellen wieder, und ward Mit— glied des Procuratoren-Gerichtshofes. Aber seine strengen Regeln, der Geist der Unpartheylichkeit und Entschlossenheit im Handeln— erregten gegen ihn von neuem den Unwillen der pekin'schen Großen. Dessen ungeachtet erhöhete Daohuan den sehr alten Ssun im Range und sandte ihn als Amban nach Sheche.

So sehr sich dieser ungewohnliche Mann durch Kennt— nisse und durch genaue Erfüllung der Gesetze auszeichnet,

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