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welche der Künstler, voll Eifers in Frömmigkeit, bey der Vollendung seines Werkes vor Augen hatte.“
Den 8. Dec.(20. Dec. N. St.) An diesem Tage er— zählte mir einer von den Mitgliedern der vorigen Mission, von den Hauptumständen seines ungefähr 12jährigen Auf— enthalts in Pekin, und gedachte dabey des Falles, als der ehemahlige Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Ssun, alle Mitglieder jener Mission zu sich in das Gerichtszimmer berief, um einiger Erläuterungen willen. Ich achte es für Pflicht, von diesem in China berühmten Manne etwas Umständlicheres zu sagen.
Ssun, ein Mann von tiefem Geiste, von ausgebrei— teten Kenntnissen und Rechtschaffenheit, der sich aus niede— rem Stande bis zu dem Range eines ersten Ministers im chinesischen Reiche erhoben hatte, stammt von jenen Mon— golen her, die den Manshuren zur Eroberung China's be— hülflich waren, und deren Geschlecht das Vorrecht genießt, daß daraus vorzugsweise die Beamten für den Gerichtshof der auswärtigen Angelegenheiten genommen werden. Er begann seinen Dienst im Gerichtshofe als bloßer Dolmet— scher(Bitcheschi); von da kam er wegen seiner ausgezeich— neten Fähigkeiten als Expediteur in den geheimen Rath (Dsiun-dsitsch u) des Kaisers Zänglung; nach diesem war er Amban in Urga, und im J. 1792 führte er Unter— handlungen mit dem Statthalter von Irkutsk, dem Gene— ral-Major Nagel, über die Erneuerung des kiachtaischen Handels, der wegen Plünderung an der Gränze seit dem 1. Mai 1785 unterbrochen war.
In Urga erwies Ssun dem Zänglung einen großen Dienst, indem er einen Betrieger auffing, der mit einem zahlreichen Gefolge aus dem östlichen Turkestan oder der kleinen Bucharey ausgezogen, und durch die Mongoley bis


