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100 100 192 192 193 197 197 198 1 1. 202 203
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211 . 243 27 A8 29 220
305 1. December(A. St. oder 13 Dec. N. St.).
Wir bezahlten dem Wirthe des Gasthofes für das Nacht— lager der Mission zwey Lana(4 Rubel in Silber) und rei⸗ sten aus Zinche um 9 Uhr auf der Straße nach Pekin ab.
Auf 5 Werste geht der Weg zwischen Reihen alter Weidenbäume; hinter ihnen liegen bewohnte Oerter und Todtenäcker. Die Ansicht dieser Aecker hatte einige Aehnlich— keit mit unserm Wege nach Peterhof. Als wir jene gedachte Strecke zurückgelegt hatten, betraten wir die Vorstadt von Pekin. Dort kamen uns die Studenten der vorigen Mis— sion Ssipakow und Simailow entgegen, und brachten, auf Anordnung des Pater Jakinf vier sehr gute chinesische Ka— leschen mit, zur Einfahrt der neuen Missionare in Pekin, und für mich ein Reitpferd.
In Begleitung der Herren Ssipakow und Simailow, so wie auch des Bitcheschi Tschen, setzten wir unsre Reise fort. Aus der Vorstadt, in welcher ein großer Zusammen— fluß von Volk und das Getdse die Nähe der Hauptstadt, der volkreichsten in der Welt, verkündeten, wendeten wir uns links, fuhren durch eine Gasse, und kamen auf ein geräu— miges Feld, jenseit dessen die Mauern Pekins in ihrer gan— zen Ausdehnung sich unsern Augen darstellten.
und so sehen wir nun Pekin!— Wo ist der unge— heure, der Einbildungskraft nicht faßliche Zwischenraum zwi— schen St. Petersburg und der Hauptstadt China's hinge— schwunden?*) Wir Bewohner der finnischen Ufer scheinen,
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diachta oder die kiachtaische
„ Pon St. Petersburg bis nach! 9285 d. N.); von da nach
Gränze rechnet man 6500 Werste Pekin ungefähr 1590 Werste(214 d. M.). Folglich kann man die Entfernung von Petersburg bis Pekin nicht weniger als 8000 Werse(1145 d. M.) setzen. A. d. V.


