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Bobarts-Gras), auf chinesisch Haolän genannt.?) Der Stengel dieser Pflanze ist ungefähr 4 Arschinen lang und sehr dick. Bey den Chinesern vertritt dieses Gewächs die Stelle des Brenn- und Bauholzes. In den Dörfern macht man die Wände der aus Lehm oder Klebwerk erbauten Häu— ser, die Decken, die Dächer, die Umzäunung u. s. w. alles aus Haolän. Die Samen davon dienen den Leuten, in Form von Grütze, als Speise. Auf gleiche Weise geben sie es auch dem Arbeitsviehe und den Hausthieren; denn wegen Mangel des Landes, wird das Vieh hier gar nicht auf die Weide getrieben. Die erwähnte Pflanze könnte den rus— sischen Steppenbewohnern, in den Statthalterschaften wo kein Holz ist, von großem Nutzen seyn, wenn es gelänge, sie an unser Klima zu gewöhnen.“)
Den 27. Nov.(9. Dec. N. St.) ging die ganze Nacht der Nordwind. Die Kasaken, die auf der Wache gewesen waren, meldeten mir am Morgen, daß nach ein Uhr nach Mitternacht gegen Norden zu in der Luft ein Knallen gleich Donnerschlägen gehört worden sey; dann ward es auf ein— mahl hell wie am Tage; nach einer halben Stunde aber war alles vorüber. Diese Erscheinung muß Folge eines
*) Diese Pflanze wird in der Reise des englischen Gesandten Lord Macartney nach China, im 2ten Theile, erwähnt.„Auf den Feldern(südöstlich von Pekin) sah man eine große Menge des höchsten Zuckerkrautes(Holcus sorghum), dessen Erzeugniß dem Menschen zu Speise dient, d. i. es bringt Körner hervor, die gewöhnlich Hirse von Barbados(Millet de Barbades) ge- nannt werden. Die Pflanze wächst 1o oder 12 Fuß hoch, und giebt, nach der mäßigsten Berechnung, auf ein Korn hundert.“
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**) Nach meiner Nückkehr aus China hatte ich die Ehre diesen
Hirse zum Versuch, einigen unserer ausgezeichneten Landwirthe
zu überreichen. A. d. V.
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