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Uebrigens, wenn auch hier der Gebrauch des Glases mehr eingeführt wäre, so würden die heftigen, nicht selten sich ereig— nenden Stürme den Einwohnern einen doppelten Verlust verursachen: man müßte oft neues Glas zu den Fenstern kaufen, was ungleich theurer als Papier ist; und überdieß könnten die spitzigen Bruchstücke des zerstoßenen Glases auch die Leute beschädigen. Das ist, wie es scheint, die Haupt— ursache der Gleichgültigkeit der Chineser gegen die glückliche Erfindung des ihnen jetzt hinlänglich bekannten Glases.
Das Gepäck brach um 9 uhr des Morgens auf, und nach ihm gingen auch die Mitglieder der Mission ab. Nach einem Wege von 30 Wersten(45 d. M.) kamen wir in dem Städtchen Tuméu um 2 Uhr Nachmittags an.
Von Dsimin-i geht gegen Süden hin eine weit aus— gedehnte Sbene. Der Fluß Jan fließt weiter westlich; auf der linken Seite ziehen sich nackte felsige Berge hin. Auf der Ebene sind viele Ansiedelungen. Die Felder sind auf die allerbeste Weise bearbeitet, obgleich der Boden aus Lehm besteht, der mit Sand und kleinen Kieseln vermischt ist. Auf einer Stelle ist ein Bassin erbaut, zur Ansammlung des Wassers, womit sie die mit Reiß besäeten Felder begießen; im Sommer begießen sie auch damit andere Felder.
Etwa 8 Werste von Dsimin-i kamen wir bey den Mauern eines nicht sehr großen Fleckens vochey. Zwey Werste weiter mußten wir durch die Stadt Neu-Baoäng gehen, die mit einer guten steinernen Mauer umgeben ist. Beym Einzuge in das erste Stadthor sahen wir einige kleine Kanonen von Gußeisen auf Schießscharten von Lehm, die gewiß von den Jesuiten gemacht waren. Dieses durch die
Zeit verdorbene, und vielleicht nur für Chineser und Mon— J. Band- 22


