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den Reisenden und den Cha. Ten, und auch durch die Urtheile anderer europäischen Gelehrten zu unterstützen. — Zur Erinnerung an die Mongolen, achtete ich es als eine angenehme Verbindlichkeit, vor dem Ueber— blicke der Mongoley eine Abbildung eines halbwilden Nomaden einzurücken, des Araschi Taidsi, des An— denkens würdig, wegen seiner Rechtschaffenheit und seines Eifers, den er bey der Reise der russischen Mission bewies. Diese Abtheilung schließt mit dem Leben des Budda oder Schigemuni, wobey auch sein Bildniß sich befindet. Diesem Theile ist noch ein Schreiben beygefügt, womit der Hr. Präsident der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die Güte ge⸗ habt hat, mich zu beehren, und worin tiefe For⸗ schungen über das bekannte lamaische Gebet: om mani padme aum) enthalten sind.
Das waren die Hülfsmittel, die mir bey der Abfassung meiner Reise nach China durch die Mongoley dienten. Glücklich werde ich mich schätzen, wenn die Leser darin etwas neues, bestimmteres, mit einem Worte: etwas der Aufmerksamkeit eines aufge— klärten Geistes würdiges finden. Aber wenn das Schicksal— seine Wege sind unerforschlich— irgend einen von ihnen in diese von mir beschriebenen Ge—
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) In der Reisebeschreibung selbst steht immer: om ma ni bad me chom.
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