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schrieben. Im Anfange dieser Abtheilung ist die Ab— bildung(als Bildsäule) des Schigemuni, des Stifters des lamaischen Glaubens, zu dem sich der größte Theil der Chineser, alle Mongolen, Kalmüken und Buräten bekennen.
Zum Schlusse des Ganzen habe ich in der zwey— ten Abtheilung des dritten Theils einen Ueberblick der Mongoley in einer allgemeinen Ansicht gegeben. Diese ist, gewissermaßen, eine Sammlung dessen, was ich früher von dieser Gegend kannte, und jetzt an Ort und Stelle bewährte und vervollständigte, wobey— ich wiederhole es— ich mich nach dem richtete, was mir bey dem beengten Striche Landes, durch den wir reisten, und bey der Unwissenheit der Mongolen, die uns umgaben, möglich war zu erfahren. Die statistischen Kenntnisse bey ihnen beschränken sich größ— tentheils auf die Kenntniß ihrer Heerden und der ih— rem Choschune zunächst liegenden Oerter. Ueberdieß — es sey nun aus wirklicher Unwissenheit, oder aus Verschlossenheit gegen den Fremden, sagen sie bey den wichtigsten Gegenständen gerade zu, daß es ihnen un— bekannt sey. Odo Isain medechu ugei(uhei), Noin, d. i.„übrigens, mein Herr, weiß ich davon gar nichts“ war die Antwort, mit welcher gewöhn— lich die Mongolen meine Wißbegierde zurückwiesen. Aus diesem Grunde hielt ich es für Pflicht, meine Worte durch die Bemerkungen der erfahrensten unter


