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lenz wurde ich der kaiserlichen Unterstützung zur Her— ausgabe meiner aufgezeichneten Nachrichten gewürdigt. — Es ist zu wünschen, daß sie für die Zukunft als eine Anweisung(wie wir sie nicht hatten) dienen möchten, sowohl für unsre Mission in Pekin, als auch für andere Reisende in denjenigen Ländern, die darin beschrieben sind. Nicht minder nöthig ist es, die Mitglieder der Missionen, die künftig nach Pekin ihre Bestimmung erhalten werden, mit der Reise nach China und mit den vorzüglichsten Umständen ihres langen Aufenthaltes daselbst vorläufig bekannt zu machen. Die Unwissenheit ist schüchtern; viele haben von diesen Dingen sehr dunkle Begriffe. Ueberdieß werden meine Nachrichten— wenn auch nur einiger— maßen— Licht über die mongolischen Steppen ver— breiten, die gegenwärtige Lage des chinesischen Reichs enthüllen, und können vielleicht zu weiteren Beobach— tungen der Erdbeschreiber und Naturforscher Veran— lassung geben, um desto mehr, da von allen Euro— päern die Russen die einzigen sind, welche das Recht haben, die Mongoley und die Hauptstadt China's zu besuchen. Die Nachrichten von der Mongoley, welche Plan Carpin, Ruysbroek, Marco-Polo, der arme— nische Fürst Gettum(Hettum) und die Jesuiten, die nach dem Willen des Kaisers Kansi eine Karte des chinesischen Reiches verfertigten, so auch das Tage— buch des Doctor Bel, der im J. 1720 mit dem


