Teil eines Werkes 
1 (1820) De aratri Romani forma et compositione
Entstehung
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weiter nach hinten, so erfolgt das Gegentheil 1e). Waͤre es gleichguͤltig, wie weit das Schaar hinter den Ochsen sey, so koͤnnte man jede andere Stellungsart entbehren, aber die Erfah⸗ rung lehrt, daß die Haaken, wenn sie zu kurz gestellt sind, leicht den Ochsen die Hessen beschaͤdigen, besonders bei dem Umkeh

ren*). Uebrigens geht der Haaken desto leichter, je naͤher das

Eisen den Zugthieren ist. Hauptsächlich kommt es bei dem Stel len auf den Winkel an, welchen der Haakenbaum mit dem Höfe macht 2).

L. Das Umwenden des Erdbodens verrichtet der Haaken auf eine un vollkommene Weise, und er faßt, zumal wenn zu breite Furchen gehalten werden, den Boden nicht sämmtlich auf, in dem ein Streifen Erde oder ein Kamm zwischen zwey Furchen stehen bleibt, der jedoch mit loser Erde uͤberschuͤttet wird 3). Es muß mit dem Haaken nie in derselben Richtung, sondern immer ins Kreuz und schraͤg gearbeitet werden, wo dann das Eisen den vorigen Pflugstreifen aufnimmt und zerkleinert 12).

M. Die kurze Wendung, welche man mit dem Haaken ma chen kann, und das schnelle Absetzen desselben machen seinen Ge brauch, besonders auf steinigem, und mit vielen auszuweichenden Gegenstaͤnden erfuͤllten Boden sehr vortheilhaft. Auch ist er an steilen Anhoͤhen und Bergen sehr gut zu gebrauchen, und viel be quemer, wie jeder Pflug, indem man die Erde damit immer mehr abwaͤrts werfen kann, ohne sie doch ganz herabzupfluͤgen. Man kann bequemer nach allen Directionen horizontal, schraͤg, gerade, auf- und abwaͤrts damit arbeiten, man kann selbst in

10) Conf. g. XI. 11) Comp. pag. 50. Iin. 21 25. 12) Conf. pag. 17. lin. 20 25.

13) Terram inter duos sulcos crudam relictam Romani

agricolae scamnum appellabant. Conf. Col. II. 3. 3. II. 2. 25. el II. 4. 0. et ScuxkID. ad h. I. atque Plin. XVIII.