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11605 1) die Schafhunde. Wie viel von der Güte und Be— 1 schaffenheit derselben abhänge, weiß jeder Schäfer, 0 aber nicht jeder versteht einen Hund so abzurichten, 1 0 wie er zu diesem Gebrauch abgerichtet werden muß. g Vor allen Dingen kommt es hierbei auf die Rage 1 an, indem von dieser die Gelehrigkeit und Nei— 1 gung einzig und allein abhängt. Auch die Farbe, 10 6 ob sie schon weniger wesentlich, ist doch nicht ganz 1 gleichgültig. Helle, vorzüglich weiße Farben, zieht man immer besonders der schwarzen vor. Die Ab— richtung der Hunde ist eine Hauptsache und je bes— 0 ser diese gelingt, desto brauchbarer wird und ist der Hund. Außer der gehörigen Thärigkeit und Ge— schicklichkeit des Hundes, muß solcher besonders auf 0 0 der einen Seite die Heerde in Respekt zu erhalten wissen, auf der andern aber durchaus kein Schaf gefährlich beißen. In diesem Fall, was oft bei den sonst besten Hunden geschieht, müssen ihm die Hundszähne ausgebrochen werden. 1 1 8888 15 2) Auch die Einrichtung des Hordengeräths verdient die Aufmerksamkeit des Landwirths. Man theilt solche in Feld- und Stallhorden ein. Die er⸗ stern dienen beim Pferch und werden bloß von Lat— 5 b ten zusammen genagelt. Die letztern werden förm— lich verbohrt und enger gesproßt und dienen um Abtheilungen im Innern des Stalles zu machen.
Man unterscheidet gewöhnliche Horden, Kauhorden und Schoßhorden.
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