Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 1 (1819) Ackerbau
Entstehung
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reihe manchen Fällen sehr vortheilhaft seyn, es ist dabei zu ha, bemerken, was wir von der Luzerne erinnert haben. lieg f Ein sehr böses Unkraut bei dieser Pflanze ist der ter Eselshafer(Bromus sterilis). In die Stoppel der 9 1 Esparsette kann man Hafer oder selbst Weizen bestellen, f den der hier sehr gut darin geräth. ober

§. 444.

4) Der Spörgel(Spergula arvensis V. 1. L.). Ein sehr schätzbares Gewächs auf Sandboden, wo die

W. 1 bessern Futterkräuter minder gut gedeihen. Sein Anbau f

ch, auf solchem Boden, wo andere bessere Futterkräuter fort⸗ kommen, ist aber nicht zu empfehlen, da er im Ganzen 5

cih, sehr wenig für die Sense giebt und das Land sich unter

e ihm mit Unkraut überzieht. Man säet ihn in die Brache,

en welche vorher gehörig klar bearbeitet worden, zu 6 7

fle Pf. auf den Acker, eggt und walzt ihn ein. In 2 bis

uam 23 Monat ist er schon zu benutzen und deßhalb kann man

az ihn vom Mai bis August unsäen. Er giebt grün aller⸗

0 dings ein sehr gutes Futter, so wie das Heu für Kühe

fie und Schaafe sehr nützlich ist. Nach Schwecz benutzt

1 man in Belgien den reifen Saamen zu Futter für die

0 Kühe. 8

5 In gutem Voden haben mich gemachte Versuche

1 5 nicht bestimmen konnen, ihn weiter anzubauen.

. Anmerk. Außer den hier genannten gewohnlichen Futte

0 kräutern, giebt es noch mehrere, die man dahin rechnen

e kann und die theils wild wachsen, theils schon hie und da

cultivirt worden sind z. B.